WrestlingFever CD Review #1: Fozzy – Fozzy

Fozzy

Album: Fozzy
Release: 24. October 2000
Genre: Heavy Metal
Laufzeit: 39:58 Minuten
Produktionsjahr: 2000
Label: Palm Pictures/Megaforce Records

1. Stand up and Shout

Stand Up and Shout ist ein rockiger Song, der für gute Laune sorgt, zumindest bei mir. Ich finde ihn auch ziemlich gut, wenn es einem mal nicht so gut geht, denn der Song weiß auch, wie man Leute aufbaut. Der Text handelt davon, dass man als Mensch eigentlich unterdrückt wird, sich das aber nicht gefallen lassen sollte, sondern einfach (wie der Name schon sagt) aufstehen und sich wehren sollte! Man darf sich im Leben nun einmal nicht einfach alles gefallen lassen! Ich muss ehrlich sagen, ich finde den Song wirklich gut, Punkt, aus, Ende. Übrigens ist der Song im Original von Dio.

2. Eat the Rich

Ja, in diesem Song geht es um die Härte des echten Lebens. Chris hat es satt vom Leben immerzu nur ausgenutzt und beklaut zu werden. Er kann nicht mehr und muss um alles betteln, davon hat er nun sowas von die Schnauze voll und meint, das Leben sei eine verdammte Schlampe. Wenn der wüsste, wie recht er manchmal hat…. das eben hab ich nie gesagt/geschrieben, okay? Der Song selbst ist, wie sein Vorgänger, recht schnell und macht aus irgendeinem unerklärlichem Grund und trotz des Textes eigentlich doch total gute Laune. Wenn ich den Song höre, dann möchte ich am liebsten aufstehen und durch die Gegend springen… guter Song zum joggen gehen! Das Original ist von Krokus.

3. Stay Hungry

Zu diesem Song hier hatte ich mal was verrücktes im Kopf. Damals während Chris Fehde gegen Ryback: Ryback kommt rein mit „Feed me more“ und Chris dann so: STAY HUNGRY!  Die Vorstellung fand ich damals einfach nur lustig und genial! Im allgemeinem handelt dieser Song  aber eigentlich davon, seine Ziele nie aus den Augen zu verlieren und für seine Träume zu kämpfen, egal was es kostet oder wie schwer es fällt. Ich persönlich finde den Song wirklich klasse, weil er einen wirklich gut hilft, wenn man sich mal wieder von der Welt verlassen fühlt. Mir hat das immer sehr geholfen. Kann jedem nur empfehlen, mal reinzuhören! Ach und das Original ist von Twisted Sister.

4. Prisoner

Kommen wir zu einem meiner Lieblingssongs. Am Anfang hört man ein kurzes Gespräch von Gefangenen, wobei einer dann meint: I’m not a number, i’m a free man‘ und die anderen dann wie irre zu lachen anfangen. Dieser Song ist ein ziemlich verrückter und mit sehr viel Fantasie. Der Text handelt von einem jungem Kerl, dem eigentlich alles ziemlich egal ist und der nur das macht, was er machen mag. Ich selbst liebe diesen Song irgendwie, weil er Schwung und Tempo mitbringt. Genau wie Stand up and shout oder Eat the Rich wirklich klasse zum joggen und so! Das Original… ja, als ich das gelesen habe, hat es mich absolut 0 gewundert. Von wem kann es auch anders sein, als von einer der Lieblingsbands von Chris und Rich? Klaro, Iron Maiden! Hätte mich auch gewundert, wenn sich garnichts von den Jungs auf der CD befunden hätte!

5. Live Wire

Also gleich mal eines vorweg: irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass dieser Song so ganz jugendfrei ist… aber egal, es ist ein Song, den Fozzy auf dem Album hatte und somit gehört er hier dazu. Im allgemeinem geht es darum, dass ein Kerl, der durch die Straßen zieht heute Abend einfach heiß ist. Er will einfach nur angeturnt werden und fühlt sich so richtig am Leben. Für jede Frau wäre er das Lebenselexier und ja, ich glaube, weiter gehe ich jetzt mal garnicht drauf ein, sonst killt mir hier der Markus noch das Review 😉 Ich selber finde, der Song wäre auf jeder Party gerne gesehen. Schnell, rockig und mit jeder Menge gute Laune. Im Original ist der Song  von Mötley Crüe, was ich übrigens bis jetzt nicht aussprechen kann um ehrlich zu sein. Der Song animiert total, aufzustehen und ein wenig mitzurocken! Auf Konzerten der Band sicherlich der Hammer!

6. End of Days

Das hier ist der erste komplett eigene Song von Fozzy auf diesem Album. Der Song an sich schwer zu beschreiben. Einerseits ist da natürlich dieser harte Text, der auch dementsprechend fast ein wenig traurige Stimmung aufkommen lässt. Andererseits ist auch dieser Song schnell mit langsamen Elementen. Das zu beschreiben ist wirklich nicht einfach. In dem Text geht es darum, ob man in dieser Welt noch an Dinge wie Liebe und Mitgefühl glaubt, oder nicht. „Can you belive in Love? Lost in this World.“, fragt Chris im Refrain immer wieder. In gewisser Weise könnte Chris uns mit diesem Song auch zeigen wollen, dass wir vielleicht alle wieder etwas mehr Rücksicht auf andere nehmen sollen und nicht mehr ganz so egoistisch handeln sollen, so lege ich das ganze zumindest aus. Für den ersten eigenen Song der Band wirklich eine klasse Idee!

7. Over the Mountain

Dieser Song klingt wie ein wundervoller Traum, oder zumindest der Text tut es. Over the Mountain ist ein sehr verträumter Song, wo Chris einfach davon singt, dass er auf Sternschnuppen geritten ist und er in einem Tagtraum lebt. Er hätte gehört, dass dieses Land der Träume die Realität wäre und genießt die ganze Sache. Er braucht keine Astrologie, weil diese Träume in uns allen vorhanden sind. Um dieses Land mit ihm zu durchqueren brauche man keine Eintrittskarte, er sei frei. Das ungefähr sollte der Refrain übersetzt bedeuten. Ich finde, daran merkt man am Besten, wie viel Fantasie in diesem Song steckt. Das Original ist übrigens von niemand geringerem als dem „Namensgeber“ von Fozzy, wenn man das so nennen mag. Bei ihren ersten Auftritten als Undercover Band hieß Fozzy damals nämlich noch „Fozzy Osbourne“ (somit ist dann logischerweise der Originalsänger des Songs Ozzy Osbourne).

8. Blackout

Ja, Blackout… das würde ich mir so manches Mal auch wünschen, wenn ich ehrlich bin! In diesem Song geht es um einen jungen Kerl, der eines Morgens nach einer langen Partynacht neben einem hübschen Mädchen aufwacht und sich an absolut nichts mehr erinnert. Er hat absolut keine Erinnerungen an den vorherigen Abend und will es auch garnicht wissen, deshalb macht er sich so schnell es geht und mit so wenig Krach wie möglich aus dem Staub. Das ist mal so das grundlegende. Der Song würde übrigens auch irgendwie zu Seth Rollins ala Tyler Black passen, dessen Finisher ja auch Blackout heißt. Ich könnte mir diese Kombination sogar richtig gut vorstellen, wenn ich ehrlich bin. Auf jeden Fall ist der Song wirklich schnell und er macht auch irgendwie wirklich Spaß. Das Original des Songs ist übrigens von den Scorpions.

9. Feel the Burn

Kommen wir zum zweiten Song auf der CD, der Fozzys own ist. Feel the Burn ist ein Song, dessen Text nicht unbedingt auf Anhieb Sinn ergibt. Ich musste mir den Text selber mehr als einmal anhören und durchlesen um es zu verstehen. In gewisser Weise geht es eigentlich darum, wie Gefühle (vor allem Gefühle für andere Menschen) einen Menschen manipulieren und verletzen können und dass man diese am liebsten jemand anderem um die Ohren hauen würde. Ja, das gibt selbst im Deutschen nicht unbedingt viel Sinn, ich weiß! Trotzdem ist der Song an sich eigentlich garnicht schlecht und ich höre ihn ab und zu ganz gerne.

10. Riding on the Wind

Hiermit sind wir auch schon beim letzten Song des Albums. Riding on the Wind ist fast ein wenig wie Over the Mountain ein Song, der verträumt wirkt. Chris will hier der Realität entfliehen und auf dem Wind reiten, durchs Weltall fliegen und das schneller als das Licht.  Er liebt die Geschwindigkeit und lässt sich davon betören. Das ist definitiv ein Song, den die Fans auf Konzerten sicherlich gut mitgröhlen können. Ich selbst finde den Song wirklich gut, denn hier schafft es Chris, dass man, wenn man die Augen zu macht und den Song hört, wirklich meint, man könnte auf dem Wind reiten und alles um sich herum vergessen, Problemen oder manchmal auch nur dem Alltag entfliehen. Im Original ist dieser Song von niemand geringerem als Judas Priest!

11. Fazit

Alles in allem wirklich ein sehr schönes Album, allerdings fehlt ein kleinwenig die Abwechslung wie ich finde. Ein wirklich langsamer Track ist hier zum Beispiel garnicht vorhanden, auch wenn es weniger stört, aber das wäre durchaus schön gewesen. Sonst glänzt es dadurch, dass es keinen Sprechgesang gibt und die Band ihre Cover nicht punktgenau abgekupfert, sondern in jeden Song eine eigene Note gelegt haben. Der Widererkennungswert der Songs ist wirklich gut und es unterscheidet sich oft doch ein ganzes Stück von den Originalen. Schön sind auch die beiden eigenen Songs, die die Jungs mit auf das Album gepackt haben. Also insgesamt empfehlenswert, mal reinzuhören.

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