Wrestlingfever.de - Ric Flair: To Be The Man



Nachdem viele Wrestler den Entschluss fassten ein Buch über ihr Leben zu veröffentlichen, lies es sich auch Ric Flair nicht nehmen, seine Lebensgeschichte niederzuschreiben. Als das Buch veröffentlicht wurde, war mir bereits klar, dass ich dieses Buch haben musste, denn wer hat mehr über das Pro Wrestling Business zu erzählen als Ric Flair? Eines möchte ich bereits an dieser Stelle vorweg nehmen, das Buch war für mich alles andere als eine Enttäuschung. Flair schreibt in diesem Buch über die Höhepunkte und Schattenseiten seiner Karriere und seinem Leben, über seine Freunde und Feinde, über seine Zeit in der National Wrestling Alliance (NWA), World Championship Wrestling (WCW) und der World Wrestling Federation (WWF) bzw. World Wrestling Entertainment (WWE). Ich habe nicht vor, hier die gesamte Geschichte von Ric Flair zu erzählen, ich möchte euch nur einen kleinen Einblick in das Buch gewährleisten und meine Meinung dazu schildern.

Richard Morgan Fliehr, so der richtige Name von Ric Flair, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem guten Athleten und zu einem wilden Party Löwen, zwei Aspekte die auch in seiner späteren Karriere deutlich wurden. Nach einem zufälligen Treffen mit Ken Patera, bekam Flair die Chance zum Pro Wrestler zu werden. Im Jahr 1974 debütierte Ric Flair für Mid-Athlantic Wrestling. Nach einem Flugzeugabsturz musste er fast seine Karriere beenden. Flair ließ sich jedoch davon nicht aufhalten und kehrte zum Wrestling zurück, 1981 gewann seinen ersten NWA Titel. Es folgte eine große Zeit für Ric Flair, welche ihn später auch mit der WCW in Kontakt brachte. Durch Probleme mit dem Management der Promotion wechselte er jedoch 1992 zur World Wrestling Federation. Einige Jahre später entschloss er sich, sein Glück ein weiteres Mal in der WCW zu versuchen. Dort wurde er jedoch nicht so behandelt, wie es für einen Wrestler mit seiner Erfahrung, seinen Fähigkeiten und seinen Erfolgen angemessen wäre. Nach dem Untergang der WCW kam er als gebrochener Mann zurück zur WWE. In der WWE wurde er im Gegensatz zu WWE unterstützt und gewann dadurch sein Selbstvertrauen zurück…

Ric Flair erzählt seine Geschichte, schreckt dabei nicht zurück, seine Antipathie gegen einige Personen niederzuschreiben oder auch seine eigenen Fehler anzusprechen. Er schreibt weiters über seine Gefühle, wobei es nahezu erschreckend zu lesen war, wie sehr ihm die Zeit in der WCW schadete. Natürlich berichtet er aber auch von lustigen und erfolgreichen Zeiten in seiner Karriere und seinem Leben. Auch andere Wrestler kommen im Buch zu Wort, was das Buch abwechslungsreicher und dynamischer macht. Im Großen und Ganzen war ich mit dem Buch sehr zufrieden und kann es daher auch weiterempfehlen.
 

Syxx für Wrestlingfever.de