Wrestlingfever.de - Mick Foley: Foley is Good




“And The Real World Is Faker Than Wrestling!”

Nach dem Erfolg von “Have a nice Day” entschloss sich Mick Foley ein weiteres Buch zu schreiben, welches den Namen ”Foley is Good” trägt. Es ist schwer die Bücher miteinander zu vergleichen, aber Mick Foley hat dazu selbst einige Worte verloren. Er meinte dabei, dass viele Menschen die beiden Bücher miteinander vergleichen würden und einigen das erste Buch besser gefallen würde, da es mehr Seiten, mehr “böse“ Sprüche und mehr Blut enthalten würde - viel mehr Blut! Anderen jedoch, war die Hardcore Legende der Meinung, würde das zweite Buch besser gefallen, weil es weniger Seiten, weniger “böse“ Sprüche und weniger Blut enthalten würde – viel weniger Blut! Das Buch enthält zwar nicht so viele Seiten wie “Have a nice Day”, mit nahezu 600 Seiten wird jedoch wieder viel Lesespaß geboten.

Wieder erzählt Mick Foley interessante Geschichten aus der Welt des Pro Wrestling. Dabei beginnt er, wo er “Have a nice Day” beendet hatte, beim Gewinn des WWE World Titels. Er spricht über die Zeit nach dem Titelgewinn bis zu seinem Rücktritt, um den Weg für frische Talente frei zu machen. Aber auch über seine Rückkehr nur wenige Monate danach, da es ihm nicht Möglich war Vince McMahon diese bitte abzuschlagen. Dazu schreibt er unter anderem, durch die Überzeugungskraft von Vince McMahon wäre es fast unmöglich, ihm einen Wünsch beziehungsweise eine Idee abzuschlagen. Er behandelt in diesem Buch aber auch etliche andere Themen aus dem Wrestling Business. Es gibt ein Kapitel über Backyard Wrestling in welchem er klar stellt, dass es keinen Sinn hätte von einem Dach zu springen und somit berühmt zu werden, wie es bei ihm der Fall war. Heute würde fast jeder versuchen dadurch einen Fuß im Wrestling Business zu finden und daher wäre ein solcher Stunt nichts Besonderes mehr. Er hat aber auch ein Kapitel über Drogen und Steroide verfasst, wobei er aber Ehrenmann genug ist, um keine Namen zu nennen, nur seine Eindrücke und Erfahrungen zu schildern. Wohl gemerkt sei aber auch, dass er selbst nie Steroide oder andere Drogen genommen hat. Sehr persönliche Worte verliert die Hardcore Legende auch über Owen Hart und dessen Tod, wie es ihn getroffen hat und sein Zweifel nach diesem Vorfall. Dazu kommen noch lustige “Road Stories“ und andere Einblicke hinter die Kulissen des Wrestlings. Den Abschluss findet das zweite Buch von Mick Foley mit einem Ausführlichen Kapitel über das Ansehen des Pro Wrestlings. Dabei spricht er über Studien und sein persönlichen Recherchen zu diesen Themen.

Alles in allem bietet auch das zweite Buch der Hardcore Legende, Mick Foley, interessante Einblicke in die Welt des Professionell Wrestling. Wieder überzeugt Foley mit seinem unverkennbar amüsanten Schreibstil, welcher deutlich macht, dass er das Buch selbst geschrieben hat. Ich hoffe ihr konntet euch einen Einblick verschaffen und denkt nun möglicherweise darüber nach, euch das Buch selbst zu besorgen. Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, wer das erste Buch gelesen hat, sollte es sich auch nicht nehmen lassen einen Blick in Mick Foleys zweites Werk zu werfen.
 

Syxx für Wrestlingfever.de