Ice Train im WrestlingFever.de Interview (Deutsch, 08.03.2020)

WF: Wir freuen uns mit dir eine weitere CWA bzw. WCW Größe für ein Interview gewonnen zu haben, danke für Deine Zusage!

IT: Markus, es ist mir eine Freude dieses Interview mit Dir zu machen. Es wird Zeit, schließlich arbeiten wir seit dem ersten Januar daran also lass uns plaudern und etwas Spaß haben. Los geht’s!

WF: Vermutlich hatte dich bei uns keiner mehr auf dem Zettel, bis Du Ende 2019 in Deutschland erneut in den Ring gestiegen bist. Mit Dave Taylor hast Du auch sicherlich einen würdigen Gegner gehabt. Wie war das Match oder wie war es generell erneut in Deutschland in einem Ring zu stehen?

IT: Nun, es war wirklich eine tolle Zeit. Ich denke Dave wurde mit einem gewissen Alter noch besser und es war mir eine Freude. Über die Hall-of-Fame-Aufnahme habe ich mich sehr gefreut, Otto versuchte das bereits vor drei Jahren. Ich bin der einzige Amerikaner der drei Bremen Cups gewonnen hat, zwischen 94 und 95, und ich liebe Deutschland. Es war mein zweites Zuhause, ich liebe die Menschen, ich liebe Schnitzel und ich liebe alles. Ich liebe es einfach; es ist ein großartiger Ort.

WF: Steigst Du denn aktuell noch regelmäßig in den Ring, oder war dies eine Ausnahme?

IT: Nein, ich schaue mir in den nächsten 3 Monaten die Veranstalter in Amerika an. Ich gehe da raus, minus 50 Pfund (~23kg) und werde bald mein Re-Debüt feiern. Dann mache ich noch etwa zwei Jahre bevor ich in den Ruhestand gehe.

WF: Du bist den langjährigen Fans auch aus Deiner Zeit bei CWA bekannt, Du kennst noch die Ringerparaden, Kämpfe im Zelt und eben auch die Zeit, als man fast täglich im Ring gestanden ist. Wie erinnerst Du Dich an diese Zeit bei CWA, frühere Gegner wie Texas Hawk (JBL), Paul Neu (Cannonball Grizzly / PN News)?

IT: Weißt Du, ich liebe JBL! Ich glaube ich war hier für den Bremen Cup, 1995 und wir hatten einige harte Clothesline Matches. Grizzly ist ein guter Freund und toller Kerl. Wir haben echt viel zusammen gearbeitet, in den drei oder vier Jahren die ich dort war. Finlay und Danny Collins und mein Mentor [Tony] Saint Clair – ich liebte das Bier im Umkleideraum und liebte die Pralinen und Blumen.

WF: Wie erinnerst Du Dich an die Nächte in den Wohnwägen, hast Du da eine Story für uns? Angeblich gab es wirklich kalte Nächte dort…

IT: Die kalten Nächte waren für die Deppen. Babe meine Nächte sind immer warm da meine Heizung an ist. Ich kann dazu nichts sagen. Es gab keine kalten Nächte – das ist alles was ich sagen kann. Ich berufe mich auf den Fünften [Zusatzartikel].

WF: Otto Wanz war ein Vorreiter für unsere Wrestling Szene hier und holte oft große Stars wie Andre the Giant, Vader oder auch andere. Wenn man als Amerikaner nun nach Österreich oder Deutschland kommt, in den 90ern, war das ein Kulturschock und wie weit (findest Du) war unsere Szene damals?

IT: Oh ja, lass mich sagen dass Wanz ein Pionier in Amerika war. AWA Heavyweight Champion für ein oder zwei [Monate]. Viele Leute haben großen Respekt vor Otto weil er zum Ersten die großen Jungs mochte, zum Zweiten er selbst ein großer Junge war und zum Dritten er mir wie ein Vater war und wir erlebten einiges zusammen. Er teilte viele private Momente mit mir, wie den Nachnamen.
Nachdem ich die zwei Cups gewonnen habe, erkläre mir das – wenn man dann nicht nach Amerika zurückgeht und nicht WCW Heavyweight Champion wird, es ist anstrengend. Es hat verschiedene Gründe, es ist ein anderer Ort und ich habe [ihn] immer respektiert. Alles in Allem war er ein großartiger Mentor mit ner Menge Mut, immer ganz vorn, immer den Vorteil ziehen, man ich hätte gern mehr Otto.

WF: Wie erinnerst Du Dich an Otto Wanz als Wrestler und Promoter?

IT: Als Wrestler stark – hat einiges eingesteckt von Vader oder auch Stan Hanson. Otto ein harter Kerl, verlor den Titel nur um ihn zurückzugewinnen und all das.
Sobald er Promoter wurde war er großartig denn jeder zog irgendeinen Sieg davon. Sieg oder Niederlage, es spielte keine Rolle. Im Turnier war jeder immer irgendwie wichtig für das Turnier und das machte Otto zu einen tollen Promoter. Er sorgte dafür dass sich die Jungs aus Amerika wohl fühlten, gleich wohl. Alle waren Familie. An einigen Nächsten stellte er Gut gegen Gut und Böse mit Gut um eine gute Show zu bringen. Das sah man beim letzten Mal. Es war immer ausverkauft.

WF: Wenn Du an Deutschland und die Zeit bei CWA denkst, Hannover….. was kommt Dir als erstes in den Kopf? An was erinnerst Du Dich gerne?

IT: Die Liebe die mir, als schwarzer Mann, von den Europäern entgegenkommt; sie haben mich immer gut behandelt. Sie liebten mich als Babyface und ich denke dass sie mich einfach akzeptiert haben und geben mir das Gefühl geliebt zu werden. Das kann man bis heute sehen. Als ich in Hannover war, das war toll, sie bejubelten Ice Train und dafür bin ich dankbar.

WF: Sprichst Du etwas deutsch (wenn ja, was)?

IT: Nein, da die meisten Deutschen englisch mit mir sprachen und dieses auch lernen wollten, kam ich nie dazu Deutsch zu lernen.

WF: Wenn Du Deine Karriere mit Dave Taylor, Fit Finlay und Tony St. Clair beginnst, kann da was schief gehen?

IT: Nun, eigentlich startete meine Karriere in der WCW mit Dick Slater, Seargeant Buddy Lee Parker, Ron Simmons und ein paar Siegen gegen Stone Cold Steve Austin. Dann hatte ich das Glück für drei Jahre meiner Karriere dort rüber zu kommen und mit Dave Taylor, Tony St. Clair und Fit Finlay zu abeiten. Allerdings am meisten mit Tony, Dave war nur für ein Jahr während meiner Zeit da.

WF: Du hattest ursprünglich bei der University of Michigan studiert und hast dann zum Wrestling gefunden, bitte erzähle uns, wie Du dazu gekommen bist, wie Deine Karriere begann. Vermutlich über den Umweg Football?

IT: Ja, von der High School hab ich mich direkt bei der University of Michigan eingetragen.
Ich war ein 3-facher Football All-American an der Central State University in Ohio.
Als ich zum Pro Wrestling kam, 1991, war ich technisch gesehen, womöglich der stärkste Mann der Welt. Ich hatte 1000 Pfund (~454kg) im Kniebeugen, 700 Pfund (~318kg) Bankdrücken und etwa 900 Pfund (~408kg) im Kreuzheben; und Dusty Rhodes, Euer [weißer] Pistol Whatley, sah mich in der Sporthalle, in Indianapolis, Indiana, Basketbälle versenken und so kam ich zum Pro Wrestling.

WF: Ich lese ganz oft, dass Du für Deine Größe und Dein Gewicht sehr beweglich warst, bei knapp 1,90 m ca. 130 kg im Schnitt. Ist oder war das damals nicht „Durchschnitt“. Früher mussten die Wrestler doch optisch was darstellen, oder?

IT: Nun es waren eher 160kg und ja ich es waren 160 als ich in Deutschland war. Es stand mir ganz gut und ich war sehr athletisch allerdings wusste WCW nicht wie man jemanden wie mich vermarktet aber mein Kumpel Big E macht einen hervorragenden Job die großen Jungs zu repräsentieren.

WF: Wie siehst Du das Wrestling heute, die jungen und oft schmalen Talente?

IT: Wir sind auf einer anderen Ebene gelandet. Jeder ist schnell und flink, ein Haufen High-Flying und alle sehen im Grunde gleich aus. Es gibt keine Unterschiede im Aussehen. Jeder ist um die 100kg, schmal und all das aber dem Wrestling geht es immernoch super, auch mit denen, denn es wird wieder auf die großen Monster zurückgehen. Monster haben schon immer das Wrestling kontrolliert von Brock Lesnar bis zum Giant. Das ist es was Tickets verkauft und Leute in die Hallen holt, es sind die großen Kerle. Klar die winzig kleinen Typen zeigen ihr High-Flying aber damit Leute spüren was man tut muss man langsam machen. Lernen wie man die Massen zieht. Zieht ihr das Publikum mit, die Leute die bezahlt haben um involviert zu werden?

WF: Anfang der 90er warst Du dann bei WCW zu sehen. Wie bist Du zu Deinem Namen „Ice Train“ gekommen?

IT: Weißt Du was ich richtig versaut habe? Dass ich bis heute nicht weiß warum ich mich ‚Ice Train‘ nannte. Allerdings war es schwer den Namen zu ändern auch als ich Mi Smooth war. Also ich versuchte andere Namen aber Ice Train bleibt einfach hängen. Von daher, Ice Train brachte mir gutes Geld ein und schickte mich um die Welt also ein Choo-Choo darauf – ich werde den Namen lieben bis ich gehe!

WF: Möchtest Du uns erzählen, wie Du damals zur WCW gekommen bist? Die meisten Fans kennen Dich sicher aus dieser Zeit, an der Seite von Scott Norton (Fire & Ice)…

IT: Nee ich war zuerst als Ice Train da als Ollie Anderson als Booker da war. Ich blieb in meinem ersten Jahr ungeschlagen. Dann übernahm Eric Bischoff, als ich immer noch an der Ring Praxis lernte und plötzlich war ich  immerzu mit Ron Simmons im Tag Team. Das ging etwa sechs oder sieben Monate.

Dann kam Fire & Ice mit Scott Norton und ich war nicht wirklich damit einverstanden, auch wenn es gut war, aber es waren zwei Leute mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und sie haben die Charaktere nie gepusht. Immer die selben Gegner. Mit unseren verschiedenen Stilen hätte es ein besseres Programm werden können aber es wurde zum Großteil akzeptiert. Ich mochte es als ich als Mi Smooth angetreten bin.

WF: Du warst wirklich lange unbesiegt bei WCW aktiv, bis Dich Ron Simmons letztendlich besiegen konnte. Spielte Deine Hautfarbe jemals eine Rolle in der WCW Karriere oder hast du persönlich nie einen Nachteil erfahren müssen?

IT: Das ist so eine sehr direkte Frage:
Zum Einen – ich hätte den Armdrück-Wettbewerb nie verlieren dürfen.
Zum Anderen – meine Hautfarbe war ein großer Nachteil im Wrestling aber es ist was es ist, du verstehst.
Das ist eine echte Frage, die mich bsiher noch keiner wirklich gefragt hat, also verdammt gute Frage aber ich mag es nicht meine Hautfarbe als Nachteil zu betrachten.
Ich sage es waren die Leute im Hintergrund, wie Sonny Ono, erst vor ein paar Wochen sagte ‚Manche Menschen sind gefährlicher weil sie glauben sie wären keine Rassisten und es doch sind.‘ und so betrachte ich die ganze Sache und so beantworte ich Deine Frage.

WF: Mit Harlem Heat haben wir ein wohl legendäres Tag Team bei WCW erleben dürfen, lag es Dir als Team anzutreten oder war dir ein Singles Run lieber?

IT: Nun Too Cold Scorpio, Marcus Alexander Bagwell und ich stehen 4-0 gegen Harlem Heat. Sprich wir haben Harlem Heat viermal besiegt. Ich habe nur mit Fire & Ice gegen sie verloren, sag mir, wie kann das passieren?
Ich mag nen Singles Run lieber, der einzige Mannschaftssport den ich mochte war Football.

WF: Wenn man sich heute ansieht gegen wen Du alles im Ring gestanden bist… die Steiner Brothers, der Rock `n Roll Express… gibt es da evtl. eine interessante Geschichte, eine Anekdote die Du teilen kannst?

IT: Mit den Steiner Brothers war es witzig, viel politisches Zeug.
Ich glaube dass Fire & Ice sofort die Titel hätten gewinnen sollen, wären da nicht die Arschkriecher.

Und der Rock’n Roll Express war großartig, Ricky Martin so fantastisch. Bei Gott sie waren tolle Worker. Sie sind als eines der besten Tag Teams vermerkt. Wäre schön gewesen, bevor ich ging, noch ein Match gegen sie zu gewinnen aber man hatte bereits beschlossen Fire & Ice zu trennen weil Norton und ich nicht mehr miteinander zurecht kamen. Ich weiß nicht was genau passiert ist, aber ich bin froh über der Bruch. Es hat mir geholfen und auch ihm daher war es ok.

WF: Hast Du so etwas wie ein Lieblings Match, oder Lieblingsgegner ?

IT: Chris Kanyon – alle unsere Matches waren toll!

WF: Als man Scott gegen Dich turnen ließ, und er zur nWo ging, war dass das Ende Eures Teams und leider sah man Dich nicht mehr sehr oft. Siehst Du die nWo HEUTE eher als Fluch oder Segen?

IT: Die nWo war für mich gut weil ich einfach so bezahlt wurde. Man konnte absolut nichts mit mir machen weil ich so athletisch war. Ich konnte einen hoch eingesprungenen Dropkick und bewegte mich verdammt schnell für 160kg.
Es war so wie Teddy Long es mal in einem Interview sagte ‚Ich habe Scott Norton dreimal besiegt, nie gegen ihn verloren also willst du mit mir arbeiten, dich beweisen um mit mir im Ring stehen zu dürfen‘.
Ich bin einfach nach Japan gegangen um dort zu arbeiten und bereue es nicht.
Dort gab es gerade nur ’nWo A Team‘ und ’nWo B Team‘ und ich wollte nicht in ein B Team.

WF: Scott Norton kam aus Japan, wie erinnerst Du Dich an ihn als Kollegen und Tag Partner?

IT: Scott Norton und ich kamen im Ring gut miteinander umgehen, wir respektierten us. Wir kamen beide aus dem Kraftdreikampf (Powerlifting) also war da von Anfang an ein gegenseitiger Respekt. Er legte beim Bankdrücken 272kg (600lbs) hin, ich 317kg (700lbs). Er war Champion im Armdrücken und ich ein dreifacher All-American im Universitäts-Football, was wir machten überzeugte.

WF: Einige Zeit warst Du an der Seite von Ernest Miller zu sehen (Welcher mehrmals ein Interview zusagte und nie antwortete). Hat es Dich zu dieser zeit nie gereizt selber zu wrestlen, gab es nie die Idee gegen ihn zu turnen, Dich wieder zu ‚Ice Train‘ werden zu lassen?

IT: Ernest und ich waren Freunde. Wir beschlossen dass wir niemals gegeneinander wrestlen würden und es war uns egal wie oft man versuchte und gegeneinander turnen zu lassen. Wir sind gute Freunde, bis heute und uns war einfach nicht danach weil man leicht wen Anderes finden konnte. Wir wollte nicht die farbigen Jungs sein die gegeneinander turnen, wie damals mit Ron Simmons und mir. Das ist einfach nicht wahr, sowas würden wir als ‚Rasse‘ nicht tun und die die gegeneinander antreten mussten hatten sich eigentlich sehr gern, wie Booker T und Stevie Ray.
Weißt du, es ist hart gegen sie anzutreten, denn diese Jungs sind meine Brüder allerdings wurde von den Führungskräften oftmals einfach entschieden dass wir gegeneinander antreten sollen. Wir Afroamerikaner haben und jedoch stets respektiert.

WF: Teddy Long wird von der APA (Layfield / Simmons) als sehr geizig beschrieben. Er war einige Zeit dein Manager. Wie erinnerst Du Dich an ihn, seid ihr zusammen gereist?

IT: Wir reisten nicht gemeinsam, vielleicht ein- oder zweimal, aber Teddy war ein guter Mentor für mich, wirklich ein toller Kerl und ich respektiere ihn sehr. Er ist ein hart-arbeitender Mensch der das Wrestling liebt und wir sprechen noch oft miteinander, mindestens ein- zweimal im Monat und Teddy … er ist großartig.

WF: Hast Du evtl. eine gute Road Story, welche Du mit den Fans teilen möchtest?

IT: Yeah, Ron Simmons der lustigste Typ mit dem ich je gereist bin. Eines Tages fuhren wir zu Hardee’s um Essen zu bestellen. Er fährt ran und ungelogen so wollte er seinen Burger: „Im feinsten Hoch-Englisch ‚Haben Sie die Würzmittel die ich für meinen Burger benötige?“
Mädel an Schalter sagt ‚Entschuldigung?
Ron ‚Ich hätte gern einen Doppelten Cheeseburger mit einer halben Scheibe Käse, einer Gurke und nur Ketchup.‘
Mädel ‚Entschuldigung?‘
Ron erneut langsam “Mit einer halben Scheibe Käse, einer Gurke und nur Ketchup.‘

WF: Wer kam auf die Idee Dich als „MI SMOOTH“ einzusetzen, Russo? Warum bist Du als Chauffeur aufgetreten und nicht mehr aktiv im Ring gestanden, warst Du verletzt?

IT: Nein, Du hast nicht die ganze Promo gesehen. Das ganze Ding um Mi Smooth war um den Charakter zu zeigen. Vielleicht haben sie in Europa nicht alles gezeigt aber Chris Kanyon und ich hatten einige tolle Matches bei denen ich mir einmal 15 Stuhlschläge gefangen habe. Er brach sich eine Woche später selbst die Nase. Es war fast nur Schlagen und Treten und ein großartiges Match. Die Firma schloss direkt danach. Eigentlich bekam ich den Push meines Lebens nur leider ein wenig zu spät, das ist alles was ich sagen kann. Eric Bischoff gab mir das, obwohl ich für ein ganzes Jahr nicht eingeplant war um zu wrestlen.

WF: Du bist dann einige Zeit bei WCW nicht mehr eingesetzt worden und wurdest einmal von Eric Bischoff entlassen, magst Du uns etwas darüber erzählen? Gab es kein Interesse von WWE an Dir, nachdem diese WCW 2001 übernahm?

IT: Nun zum Ersten – Ich wurde nicht von Bischoff gefeuert sondern ging nach Europa weil sie hier nicht wussten was sie wirklich mit mir machen sollten. Ich wurde nicht rausgeworfen.
Zum Zweiten – ich hatte viele Möglichkeiten zu Vince zu gehen, wollte aber nie… Ich wollte nicht mit Mark Henry taggen sondern meinen Charakter entwickeln allerdings brachte das wohl nicht das Geld, das ist alles.
Vince ist ein guter Mensch aber wir kamen nie zu einer finanziellen Übereinstimmung die die Zeit wert gewesen wäre.

WF: Wie hast Du vom Ende der WCW und Übernahme der WWE erfahren, hat es Dich überrascht?

IT: Zu der Zeit wussten wir das schon eine Weile. Ich bekam endlich einen Platz, bekam TV-Zeit und Promos und alles, weißt du. Vince machte Angebote wie er sie machen wollte und er wollte, dass ich an Bord komme weil ich über das letzte Jahr ein Comeback hatte. Viele Leute riefenn meinen Namen, deshalb wohl.
Er nahm eine handvoll Leute der WCW und behandelte sie gut aber er nahm auch einige nur, um sie zu vergraulen –  auf seine Weise. Ich mochte meine Anstellung bei der WCW und habe keine Beschwerden.

WF: Was machst Du heute, trainierst Du noch regelmäßig? Gibt es noch Kontakt zu den Jungs aus dieser Zeit (wenn ja, wen)?

IT: Ich spreche regelmäßig mit DDP. Wir machen Yoga und einmal im Monat geben wir ne Autogrammstunde. Ich rede mit Bryan Clark, texte mit Long, Sonny Ono und Scott Norton. Die WCW war eine Familie, das unterschied uns von Vince. Ich nutze Facetime mit Devon Hughes [D-Von Dudley]. Ich habe noch zu vielen Kontakt, die sozialen Medien halten und auf dem Laufenden.

WF: Gab es jemals eine Idee der WCW Kreativen die Du abgelehnt hast?

IT: LOL. LOL. LOL. Kein Kommentar!

WF: Nehmen wir an, man bietet Dir noch ein großes Match an, gegen wen würdest Du es gerne bestreiten wollen und warum?

IT: Nun ich habe dieses Jahr einige Matches und werde wohl auch, um Wrestlemania rum, im TV erscheinen. Ich kann es nicht sagen. Ich bringe mich gerade in die Form meines Lebens und das nicht für ein gutes Match, sondern ein gutes Jahr. Ich habe das Business damals gesund verlassen. Ich musste nicht viele Bumps einstecken und verletzt bin ich auch nicht. Keine Ahnung wen man mir entgegenstellt – wir werden sehen. Obacht ich starte durch mit 118kg und 70cm Armumfang.

WF: Ich danke dir wirklich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, es freut sicher einige, wieder was von Dir zu hören! Du bist wirklich mit knapp 54 Jahren absolut „in shape“, alles erdenklich Gute!

IT: Choo-choo choo-choo choo-choo Gott schütze Deutschland! Ich liebe Euch, Leute. Danke für´s Reinschauen. Ich bin froh dass wir das hinbekommen haben, Markus.

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WrestlingFever Gründer & Redakteur