Jaxon Stone im WrestlingFever.de Interview (Deutsch, 11.06.2016)

WF: Danke für Deine Zusage zu diesem Interview

JS: Gern geschehen, ich liebes es über mich zu sprechen.

WF: Du bist nun mehrmals bei wXw zu sehen gewesen und sicherlich auch noch einige Male zu sehen sein. Mit diesem Interview möchten wir Dich den Fans etwas näher vorstellen. Hatten Edge und John Cena`s Vater wirklich dafür gesorgt, Dich als Fan gewonnen zu haben.

JS: Im Sommer 2006 zappte ich mich durch die TV Kanäle und stoppte bei Monday Night RAW. Das erste Segment welches ich sah war, als Edge John Cena`s Vater eine Ohrfeige im eigenen Haus verpasste. Ich schaute RAW zu Ende und verfolgte die Story bis zu ihrem Match beim SummerSlam. Seitdem bin ich dem Pro Wrestling verfallen.

WF: Wer hat Dich trainiert, „where a star was born“ und warst Du auch in anderen Sportarten aktiv?

JS: Ich wurde in Bedford, TX im MPX von Steven Kirby trainiert. Ich spielte schon mein ganzen Leben Baseball und bekam ein Baseball Stipendium in der South Dakota State University, wo ich alle Konferenzen, amerikanischen Pokale gewann und neue Schulrekorde aufstellte. Ich versuchte professionell Baseball zu spielen aber es klappte nicht für mich. Ich zog dann wieder nach Hause, besuchte einen 8wöchigen Schauspielunterricht und startete im Januar 2015 mein Wrestling Training.

WF: Du hast zudem an einigen Seminaren teilgenommen, welche von wirklich großen Namen gegeben wurden – wer war das alles?

JS: Ich nahm an Seminaren mit Rodney Mack, PJ Black, Vader, Michael Tarver, Caprice Coleman, Evolve (Drew Gulak), Steve Corino, Dr. Tom Prichard (2), Chris Hero, Jerry Lynn, Ron Simmons, Zack Sabre Jr, Shelton Benjamin, Danny Cage, Rudy Boy Gonzalez, Bad Bones John Klinger (2), Walter, Harley Race Wrestling Camp, Ring of Honor Tryout/Seminar und WWN Seminar/Tryout teil.

WF: Bringen diese Seminare auch etwas oder zeigen die meisten im praktischen Teil eher die Basics?

JS: Einige bringen mehr als andere. Es kommt immer auf das Seminar an und wer es leitete aber du kannst von jedem etwas lernen. Jede Person hat seine eigene Sichtweise und es ist interessant zu hören, welche diese sind. Ich nehme alle Informationen aller Seminare für mich auf um meine eigene Perspektive zu kreieren und das macht einen großen Unterschied in meiner Karriere.

WF: Gab oder gibt es Idole, Aktive oder Hall of Famer für Dich?

JS: Als ich zum Wrestling fand, kaufte ich jede einzelne DVD, die ich in die Finger bekommen konnte (Nun ist es um einiges einfacher mit dem WWE Network). The Rock, Rick Rude und Rick Martel sind meine absoluten Favoriten und haben meinen Stil am meisten beeinflusst. Aktive Wrestler, zu denen ich aufsehe sind The Miz, Boddy Roode und Aj Styles.

WF: Du bist uns in Deutschland durch Deine Auftritte bei wXw aufgefallen. Wie war es mit Buff Bagwell zu arbeiten – Wie lautete sein Feedback zu Deinen Promos bzgl. des Matches?

JS: Mit Buff zu arbeiten war genial. Buff ist ein richtig guter Kumpel und es war einfach unglaublich mit ihm im Ring zu stehen. Buff dachte an alles, was ich mit ihm im Match zeigen wollte und das war großartig. Er segnete mich und meinen Hut, was wirklich cool war.

WF: Wie bist Du zur wXw gekommen, wer hatte dich kontaktiert und wie sind Deine Erfahrungen bisher?

JS: Ich kümmerte mich im November 2016 selbst darum, hier her zukommen um in der Academy trainieren zu können. Ich zeigte mich von meiner Besten Seite und verdiente mir meinen Spot im Roster. Bisher ist es fantastisch. Ich liebe wXw.

WF: Du scheinst generell ein Entertainer zu sein, wie wichtig ist es Dir neben der klassischen Arbeit im Ring auch zu entertainen, bist Du ein Spaßvogel?

JS: Die Jungs, zu denen ich aufsehe, sind das gute Gesamtpaket, meiner Meinung nach. So, das ist es, was ich anstrebe. Im Baseball nennt man das einen „5 Tool Player“ und das möchte ich im Pro Wrestling sein. Der Entertainment Aspekt ist wirklich sehr wichtig weil es den Fans erlaubt, mit dir als Performer eine Verbindung aufzubauen. Ich glaube nicht, das ich ein Spaßvogel bin, da ich sehr ernst werde, wenn ich in einem Kampf bin.

WF: Nehmen wir an, Du hättest die Möglichkeit gegen weitere „Helden“ Deiner Kindheit zu wrestlen, wer wäre das und warum?

JS: Ich würde es lieben gegen The Rock zu wrestlen oder Teil in einem seiner Filme zu sein. Ich denke unsere Stile würden sich gut vermischen und wir würden zusammen amüsante Promos haben.

WF: Dein Debüt fand im Rahmen einer Battle Royal statt. Wie erinnerst Du Dich an die ersten Schritte im Ring vor Publikum?

JS: Ich war sicherlich sehr nervös und nur 5 Minuten im Match. Am nächsten Tag, der 5. September 2015, feierte ich mein Singles Debüt und war ein nervliches Wrack. Aber als ich dann raus ging, die Fans sah und das Adrenalin pumpte, wusste ich das ich da war, wo ich hingehöre.

WF: Gab oder gibt es Matches in Deiner Karriere, welche für Dich ein besonderes Highlight sind und bleiben werden?

JS: Mein erstes großes Singles Match hatte ich mit Ray Rowe und das wird immer ein Highlight für mich sein. Mein ehem. Tag Partner konnte aufgrund einer Verletzung nicht antreten und so musste ich alleine gegen Ray antreten, um vielen Leuten zu beweisen, das ich mal ein möglicher Star werde. Und natürlich – mein Match mit Buff wird immer eines sein, an welches ich mich immer erinnern werde.

WF: Du bist aktuell viel unterwegs, wirst auch im Juni viel bei wXw zu sehen sein. Wie gefällt Dir Deutschland und die Szene bei uns generell?

JS: Ich liebe wXw und es in Deutschland zu wrestlen. Es ist eine wirklich gute Plattform für mich um zu wachsen und um besser zu werden, als Wrestler und Performer.

WF: Kann man die Wrestlingszene in den U.S. mit unserer vergleichen?

JS: Es ist gut vergleichbar. Einige feine Unterschiede aber wenn du weißt, wie man wrestlet, kannst Du es überall mit jedem.

WF: Denkst Du auch, das Wrestling einen erneuten Boom erlebt?

JS: Zu 100%. Die Indy Szene ist heißer, als sie jemals war. Es herrscht ein Wettbewerb, was alles richtig heiß macht.

WF: Ein Tryout bei RoH war sicherlich etwas tolles, wird man Dich in naher Zukunft dort sehen?

JS: ROH gab mit wirklich gutes Feedback. Ich bin mir nicht sicher was die Zukunft bereit hält aber ich bin mir sicher, das ich bald auf einer Bühne dieser Art stehen werde.

WF: Ist es die Indyszene, die Jaxon Stone glücklich macht oder ist es klar Dein Ziel, Traum & Wunsch einmal bei der ganz großen Liga zu arbeiten?

Kurzfristiges Ziel: Einen weltweiten Namen zu haben, den jeder wrestlen sehen möchte und gegen den ein jeder antreten will. Mein ultimatives Ziel ist es den Main Event bei Wrestlemania zu bestreiten – so oft wie möglich. Mein aktueller Fokus liegt aber darauf, besser zu werden. Den „Jaxon Stone Brand“ zum wachsen zu bringen und einer zu werden, den die Fans überall auf der Welt wrestlen sehen wollen.

WF: Hast Du einen Lieblingsgegner, jemanden mit dem Du eine richtig gute Chemie hast?

JS: Ich habe keinen Lieblingsgegner aber Alexander James und ich haben eine großartige Chemie als Team. #Royalentertainers

WF: Wir danken Dir für Deine Zeit!

JS: Danke Dir! Folgt Jaxon Stone auf Social Media!!
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