Kolumne: Bubble Butt #1 (14.04.2018 – By Jessy Jay)

Hallo und herzlich Willkommen oder wie der Österreicher sagt,
„Servus Leid, sche das do seids!“ Bevor ich beginne in die Tasten zu hauen, möchte ich mich erstmal vorstellen. Mein Name ist Jessy Jay, bin 22 Jahre jung und komme aus der Mozartstadt Salzburg.

Themen:
• Wie der Name entstand
• Erster Kontakt mit Wrestling
• Erstes Training bzw erste Eindrücke
• Privatperson Jessy Jay

Nachdem ich mich nun, wie es mir meine Mutter beigebracht hat, ausführlich vorgestellt habe, möchte ich euch erklären wie der Name meiner Kolumne „Bubble Butt“ zustande gekommen ist.
Ich habe lange nach einem passenden Namen gesucht, sollte ich meinen Catchernamen einbauen, oder irgendwas mit einer Birne, da das ja mein Logo ist. Schlussendlich kam Bubble Butt zwischen mir und dem Roten ins Gespräch. Randnotiz: Ja, Marcel aka. The Red Rage, ist mein Verlobter und ihr werdet seinen Namen in der Kolumne von mir öfters hören. Tut mir leid! Zurück zum Namen. Ja, ich habe einen großen Hintern! Ja, der ist echt! Nein, es war nicht geplant, dass das Foto auf Facebook landet! Aber wenn schon, denn schon, aber machen wir das Beste draus: die Kolumne heißt jetzt „Bubble Butt“!

Da das ganze eine Wrestling Kolumne ist und ich nicht nur, sowie Marcel, einen kleinen Teil übers Wrestling schreiben will, sondern es hauptsächlich darum gehen soll, komme ich auch in wenigen Sekunden dazu. Noch kurz zum Aufbau meiner Kolumne. Es wird 3 Parts in jeder Kolumne geben, zwei Parts in denen es ums Wrestling geht, der andere Part gewährt euch Einblicke in mein privates Leben.

Erster Part:
Erster Kontakt mit dem Wrestling
Mein Vater hat sich das schon damals in den 80ern angesehen, aber nicht wirklich intensiv, wenn es lief, dann ja, sonst nein. Dann hat er es rein zufällig, auf damals noch DSF, wiedergesehen und es jede Woche in der Nacht angeschaut. Als Ferien waren und meine Mutter außer Haus war, durften mein Bruder und ich länger aufbleiben und haben mitbekommen, was sich unser Vater da ansieht. O-Ton von meinem Vater: „Eigentlich ist es erst ab 16 Jahre, aber solange es die Mutter nicht mitbekommt ist es okay.“ Also haben mein Bruder und ich uns vor den Fernseher gesetzt und Wrestling geschaut. Erstes Match war Rey Mysterio vs The Great Khali und ich so zu meinem Vater. „Ernsthaft, der Kleine mit dieser komischen Maske, hat doch keine Chance.“ Ich weiß nicht mehr, wer gewonnen hat, aber mein Bruder und ich waren von dem Spektakel völlig begeistert. Ab diesem Zeitpunkt hat mein Vater uns zwei immer heimlich geholt, wenn Wrestling im Fernsehen war, bis meine Mutter Wind davon bekommen hat. Die war natürlich Anfangs nicht begeistert, aber sie ließ uns das Ganze weiter ansehen. Bis sie sich irgendwann dachte, was ist das eigentlich und hat ebenfalls mal auf DSF geschalten. Sie hat Batista gesehen und war hin und weg. Ab diesem Tag saßen wir als Familie vor dem TV und sahen uns Wrestling an.

Zweiter Part:
Erstes Training
Es war der 18.02.2011 für Februar ein durchaus warmer und sonniger Tag. Ich damals 15 Jahre jung. In der Früh von Salzburg nach Katzwang, Mama ist gefahren und ich war aufgeregt und glücklich. (Gott sei Dank habe ich Eltern die mich, egal was ich mache, unterstützen). Nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich dort angekommen und gleich mal zwei riesige glatzköpfige Typen gesehen und gehofft, dass die nicht zur Halle gehen, in dem das Training stattfindet. Hahaha! Wie ihr euch denken könnt, war es doch so. 500 m weiter war die „The Wright Stuff- Pro Wrestling School“ und ich war, als ich in den Vorraum der Halle gegangen bin, einfach nur geschockt. Lauter große Typen die alle schon erwachsen waren und dann ich.

(Selbstbewusstsein war bei 2 von 10). Einer von Ihnen, hat gesagt, ich kann mich unten umziehen. Als ich in der Umkleide war ein kleiner Lichtblick, ich war nicht die einzige Frau. Unsere „High Impact Weekend“ Gruppe bestand aus ungefähr 15 Leuten. Alex begrüßte uns alle und stellte uns dann ein paar Fragen. Ob wir Sport machen, ob es unser erstes Wrestlingtraining ist usw. Dann habe ich mich vorgestellt. „Hallo ich bin die Jessica, bin 15 Jahre alt, komme aus Österreich und mache seit 11 Jahren Judo.“ Danach habe ich mich ein bisschen wohler gefühlt, da ich die Fallschule schon beherrscht habe. (Selbstbewusstsein war bei 7 von 10). Danach haben sie die Co-Trainer vorgestellt. Darunter ein gewisser Herr V.I.P. Er hat erklärt, dass das hier kein Witz ist und man hart arbeiten muss, was ja stimmt, aber wie er es gesagt hat, hat mir Angst gemacht. (Selbstbewusstsein 1von 10)

Ich weiß, ich habe noch nicht wirklich viel von meinem Training erzählt, aber ich habe schon viel zu viel geschrieben und deswegen sollt ich zu meinem Letzen Part kommen. Die Fortsetzung folgt natürlich in meiner zweiten Kolumne. Bubble Butt #2. Stay tuned.

Dritter Part
Privatperson Jessy Jay
Ihr fragt euch bestimmt bei vielen Wrestlern, was machen die eigentlich Privat. Wir sind ganz normale Menschen, so wie ihr. Wir müssen auch schlafen, essen und haben Jobs oder gehen studieren.
Ich heiße Jessica, bin 22 Jahre alt und wohne im wunderschönen Salzburg. Wie ihr schon oben gelesen habt, bin ich seit über 3 Jahren mit Marcel liiert und seit gut einem dreiviertel Jahr wohnen wir zusammen, mit einem weiteren Bewohner namens Freddy II. „König von Sergot“.

Wie es mit dem Roten in einer Wohnung ist, erzähle ich euch in einer späteren Kolumne. Ich studiere Betriebswirtschaftslehre. Ja richtig gehört ich bin eine BWL Studentin. Ich bin aber nicht so eine, die das nur studiert, weil ich sonst nicht weiß, was ich machen soll. Nein, mich interessiert das wirklich! Bitte nicht verurteilen, jeder hat ein Laster zu tragen. 😊 Neben dem studieren arbeite ich noch für Amnesty International als Fundraiser. Außerdem bin ich Mitglied in einer Tierschutzorganisation namens THINO-Tierherzen in Not und unterstütze diese, wo ich kann. THINO ist eine Non Profit Organisation in Österreich, die hauptsächlich Hunde aus Bosnien und Bulgarien rettet, die dort in Tötungsstationen oder auf der Straße leben. Wir kümmern uns um die nötigen Impfungen, um mögliche Unterkünfte, sollten sie noch nicht ausreisen dürfen und um den Transport nach Österreich.

In Österreich vermitteln wir die geretteten Hunde weiter. Wir haben Hunde von jung bis alt, klein bis groß, alle Farben und manche sind körperlich beeinträchtigt. Wir wissen, dass wir nicht alle Hunde retten können, aber für diese Hunde ist es das Größte und in deren Gesichter zu schauen und zu sehen, wie die Augen leuchten, lässt uns weiter machen. Ein kleines Zeitfenster bleibt dann noch, um Sport zu machen und um zu kochen. Sollte ich dann noch freie Zeit haben, liebe ich Eishockey und Musicals. Beides habe ich 2015, also in der Meistersaison der Adler Mannheim, von Marcel gezeigt bekommen und seitdem liebe ich beides. Nur der MERC!

Mit diesem 4 Buchstaben beende ich meine erste Kolumne und freue mich auf zahlreiches Feedback.
Ihr erreicht mich unter:
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Instagram:@jessica.ofner

Pfiat eich und bis zum nächstn moi!

Jessy Jay

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