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WF: Ladys and Gentlemen,
heute haben wir ein neues Gesicht aus der Wrestlingwelt zu Gast, Er bestritt als J. F. Frantic seinen Debüt Auftritt bei NEW "Hoch Explosiv" am
03.10.2009, sein Debüt als aktiver Pro Wrestler vor kurzem bei der PWF. Logan, schön das Du WrestlingFever.de Dein erstes
Interview überhaupt gibst, wir freuen uns, die ersten sein zu dürfen!
M.C: Hallo Markus, ich freue
Euch dieses Interview geben zu dürfen.
WF: Bevor Du Dich
entschieden hast Wrestler zu werden, hast Du sicherlich nicht nur im TV versch.
Ligen verfolgt, sondern auch Vorkenntnisse im Bereich des Bodybuilding oder MMA
gehabt - zumindest spricht Dein Körper dafür?!
M.C: Sport gehörte schon in
meiner frühen Jugend dazu. Eines Abends schaute ich das 1.mal Wrestling...das
hatte in mir den Wunsch und Willen geweckt...DAS WILL ICH AUCH MACHEN!
Kurz darauf meldete ich mich
bei unserem Ringerverein in Halle, dem HTB-Halle, an. Durch die Motivation
erlang ich sehr schnell viele Siege...innerhalb von 3,5 Jahren beim
Amateurringen wurde ich mehrfacher Landesmeister im Freistil Ringen. Das
Krafttraining war mein stetiger Begleiter in all den Jahren. Auch im
Kampfsport-Budokan Karate und Nin Ju Tsu konnte ich Erfahrungen sammeln.
WF: Deinen Körper zieren
viele Tattoos…
M.C: Jedes Tattoo trägt
seine Geschichte mit sich, fertig bin ich noch lange nicht. Ich verbinde viele
persönlichen Geschichten damit!

WF: Wenn man aus Halle
kommt, ist Nürnberg nicht unbedingt der nächste Weg, oder?
M.C: Um sich seinen Traum zu
ermöglichen ist doch kein Weg zu weit, oder?
WF: Sicher, da stimme ich
absolut zu. Früher reisten viele Legenden mehrere hundert Kilometer um ein
anständiges Training zu bekommen. Erzähle doch mal bitte unseren Lesern, was Du
alles auf Dich nimmst, um an einem solchen Training teilnehmen zu
können?
M.C: Also, ich habe neben
dem Körperlichen Training im Heimstudio (4x die Woche zu je 1,5 Std.) auch an
jedem Wochenende ca. 300km auf mich genommen um am Training in der
Prowrestlingschool in Nürnberg teilnehmen zu können. Anfangs war dies nur mit
dem Zug möglich, so dass ein ganzer Tag vorbei war, bis man wieder heim kam.
Im August 2008 habe ich mit
2 Freunden aus meinem Ort ein HIGH IMPACT SEMINAR gemacht, das war echt ne
super harte, aber auch bis dato einmalige Erfahrung. Ab Dezember 2008 sind wir
mit dem Zug dann zum regelmäßigen Training gefahren. Mit dem Auto erst ab
2010...das sind 630km hin und zurück. Die Rückfahrt versteht sich nach dem
straffen Training bei Alex Wright.
WF: Wie sieht so ein Training für Dich aus von
2008 bis heute?
M.C: Wenn man in die Halle
kommt, hört man bereits im Vorraum lautes Getöse von der Action im Ring. Dieses
vermittelt meinem Körper schon einen gewissen Respekt.
Dann, wenn du dich im
Lockerroom umgezogen hast und die Halle betrittst, dann riecht es nach Schmerz,
Adrenalin und Schweiß. Es folgt der Blick zum Ring.. und da steht er...Alex
Wright...ein wahrer Hüne! Er lächelt kurz, ist dann aber sofort wieder
konzentriert auf das Geschehen im Ring.
Zu Beginn des Trainings
werden einige Runden gelaufen um die Muskeln, Sehnen und Bänder auf das
kommende vorzubereiten...dann die Ansage von Alex: "Heute machen wir
1000er, d.h. Kniebeuge, Liegestütze und Crunches (100 Wiederholungen). Dies
dient nur dem WARM UP.
Bei den Crunches liegst Du
auf dem Rücken, die Hände vor der Brust, die Beine angewinkelt und dann gehst
du mit dem Oberkörper nach vorn und ziehst dabei die Beine zu dir ran.
Danach ging es in den Ring.
Um die Techniken, die Fallschule und auch Ringpsychologie zu üben und zu verbessern.
Da folgen JUDO-ROLLEN um die
Koordination zu verbessern...pro Seite dann 20 Stk. plus 30x „HIT the ROPES,
also das schnelle laufen im Ring und in die Seile fallen lassen. Dazu folgt
noch vieles mehr, was dieses Interview sprengen würde. lol
Der Unterschied von 2008 bis
heute ist folgender: 2008 waren die Wdh. der BASICS (Kniebeugen, Liegestützen
und Crunches) wesentlich weniger. Die Härte im Ring war auch etwas dezenter.
Grundtechniken und Fallschule waren aber immer oberstes Gebot ;) Die ganzen Abläufe waren auch noch
nicht so komplex wie später dann.
WF: Warum hast Du Dich für
ein Training in Nürnberg entschieden? In Berlin bietet die GWF auch
professionelles Training an und liegt nicht so weit weg!
M.C: 2007 habe ich im
Internet nach Wrestling Schulen in Deutschland gesucht, dabei kam mir in den
Sinn, dass Alex Wright ja aus GER kam. SO habe ich seinen Namen eingegeben und
wurde dann zur Webseite seiner Schule geleitet. Ich schaute ich mir die Zeiten
und Preise an und kam zu dem Entschluss, das wird es sein. Da werde ich
trainieren.
Sicherlich gab es auch
andere Schulen, aber durch den Namen Alex Wright war ich wie gefesselt von dem
Gedanken dort das PRO-WRESTLING zu erlernen.
WF: Wie erinnerst Du Dich an
das erste Treffen mit Dir und Deinem Trainer?
M.C: (lacht) Ich weiß es
noch als wäre es gestern...es war am 08.08.2008...sehr warm und wir waren die
ersten. an der Halle...keiner da...plötzlich kam ein Riesiger Typ mit Sporttasche
um die Ecke. Es war wie im Film, als er näher kam erkannte ich ihn
sofort...ALEX WRIGHT himself. Er sprach mich gleich an: "Servus, du bist
bestimmt der Jan"...er schaute auf meine tattoowierten Beine und sah dann meinen
Namen.

WF: Wie lange hast Du ihn
als Star gesehen, bis er Respektsperson und Trainer wurde?
M.C: Bis Dato war er in
meinen Augen ein Star. Wenn man ihn allerdings im Ring sieht, in Natura, dann
fließt der Respekt schneller über wie der Schweiß ins Gesicht. ;)
WF: Du warst als J.F Frantic
auch Teil der NEW, heute bist Du M.C Logan. Wie würdest Du Deinen neuen
Charakter beschreiben?
M.C: „M.C“ steht für MIND
CREEPA, also jemand der sich in die Köpfe, Gedanken und Handlungen
einschleicht...um dort seine Mind Games zu spielen. Im Ring stets gegen die
Regeln arbeiten und Schmerzen beim Gegner hervorzurufen.
WF: Also ein eher böser
Charakter?
M.C: Aggressiv trifft es
besser.
WF: Logan debütierte vor kurzem
in seinem Pro Debüt bei der letzten PWF Show (04.03.2011 in Marne).
M.C: Ganz genau...gegen
einen Typen Namens: Scotty Saxxon - Ein Publikumsliebling, den ich unbedingt in
seine Schranken verweisen musste.
WF: Wie ist es für Dich
gelaufen?
M.C: Anfangs recht gut, doch
dann verfielen wir außerhalb des Ringes in einen Brawl, der noch lange nicht
entschieden ist! Auch beim spätern RUMBLE MATCH ging es hart her zwischen mir
und ihm! Beim nächsten Aufeinandertreffe wird er aber nicht so glimpflich davon
kommen...so wahr ich M.C. Logan bin!
WF: Wie hast Du Dich bei
Deinem Pro Debüt gefühlt?
M.C: Ich war
hochkonzentriert...habe mich mit 400 schnellen und knackigen Kniebeugen vor dem
Match aufgewärmt, dazu noch 100 schnelle Nosebreaker Liegestütze - Dabei berührt
die Nase den Boden, so tief geht man runter.
Eine gewisse Anspannung war
dennoch da...aber keine übermäßige Nervosität. Die PWF war sehr
professionell...alle Leute waren super drauf. PWF war echt ohne Probleme...von
Anfang bis Ende...immer wieder gern!
WF: Was bietet die Zukunft
für Dich und Deinen Charakter?
M.C: Ich hoffe auf viele
neue Erfahrungen und gute Gegner im Ring. Titelmatches stehen bei mir NICHT
oben. Darauf bin ich nicht aus - nehme solche Chancen aber gern wahr.
WF: Wo wird man dich als
nächstes sehen?
M.C: Am 2.4.2011 werde schon
mal ich bei der AWM in Lübeck sein, dort ist der Premieren Event der Liga. In
einem 4 Way Dance werde ich mir mit 3 weiteren Leuten ein hartes Duell um denn
Sieg liefern. Weitere Ligen und Termine folgen, sind aber noch nicht spruchreif
;)
WF: Wir danken Dir nochmals,
dass Du mit WrestlingFever.de Dein erstes Interview geführt hast, wünschen Dir
viel Erfolg und Gesundheit!
M.C: Ich danke Euch"
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