WF on Tour: Celtic Underground „Götterdämmerung“ (02.04.2016, Oberhausen)

Erneut haben wir Celtic Underground besucht und Euch ein paar Eindrücke mitgebracht…

Senza Volto vs Mongolian Moshpit Maniac
Im Opener der Veranstaltung traf der maskierte Franzose Senza Volto auf den Mongolian Moshpit Maniac aus Eindhoven. Ein netter Opener, wobei man dem Heavyweight Maniac anmerkte mit dem Stil und vor allem der Schnelligkeit von Volto nicht immer mitzukommen. Trotzdem reichte es für ihn zum Sieg in einem insgesamt ordentlichen Opener.
Im zweiten Teil der Show fordert später Volto ein Rematch, er machte mit seinem Gegner ein 2 out of 3 Falls Match für die nächste CU Show aus.

CU Title Tournament/Halbfinale: Tenkgwa vs BAM
Im ersten Halbfinale des CU Titel Turniers traf Tenkgwa auf BAM. Auch hier harmonierte der technisch beschlagene Tenkgwa nicht wirklich mit seinem Gegner, der größtenteils Basicmoves zeigte. Tenkgwa gewann, nachdem er während des Kampfes einige ansehnliche Submissionmoves zeigte, durch eine Art Texas Cloverleaf und zog ins Finale um den CU Titel ein.

Der Ringsprecher verkündete, das Bragna aufgrund einer Verletzung seines Gegners Swiss Warrior kampflos ins Finale um den CU Title einziehen wird. Bragna kam zum Ring und wollte trotzdem einen Halbfinalkampf bestreiten und am Abend ein Match haben. Bezerker Davies nahm die Open Challenge an und die beiden einigten sich auf ein Match im späteren Verlauf der Show.

IPW Title/3 Way
Apu Singh(c) vs Michael Schenkenberg vs Veit Müller

Ein angeschlagener Champion Singh humpelte zum Ring, wollte seinen IPW Title eben nicht kampflos abgeben. Singh konnte nicht 100% Einsatz zeigen, dies ließen seine Knieprobleme nicht zu. Ein flüssiges Match endete als Müller Singh im Figure Four Leglock hatte, aber Schenkenberg die Situation ausnutzte. Er pinnte Singh bis 3 und wurde neuer IPW Champion.

The Apocalipse („The Horseman of Death“ Abbadon & „The Horseman of Pest“ Agash) vs David Reks & Mot Mc Fagott
Die vier apokalyptischen Reiter von CU kamen auf die Bühne der Halle. Sie stellten eine Herausforderung an den Backstage-Bereich. Es fanden sich Gegner, Abbadon und Agash traten gegen David Reks und Mot MC Fagott an. Mc Fagott wurde aus Schottland ankündigt, erinnerte in seiner pinken Gear aber vielmehr an einen holländischen Wrestler der seit Jahren in pinker Montur antritt…
Nach Ablenkung des Ringrichters durch „Horseman of War“ Abigor, einem zeitgleichen Eingriff des „Horseman of Hunger“ Apaosha durch einen Schlag mit seinem Bettelbehältnis aus Holz gegen Reks und weil Agash Mot sein Poison of Mist ins Gesicht spuckte, gewannen die Apocalipse den Kampf durch einen Pinfall.

CU Title Tournament/Halbfinale
Bragna vs Berzerker Davies

In einem wilden Brawl im und um den Ring sorgte vor allem Bragna für eine ordentliche Stimmung im Publikum. Lange war er gegen Davies in der Unterlage, doch dann setzte Bragna seine Härte durch. Im zweiten Anlauf gelang ein Bodyslam gegen das 180kg Monster. Ausserhalb des Ringes sprang er vom Apron mit einem Double Foot Stomp Davies in den Nacken, als dieser nach vorne gebeugt am Ring stand und nach Luft schnappte. Im Ring gab es einen weiteren Double Foot Stomp vom Top Rope auf den auf dem Ringboden liegenden Gegner. Nach mehreren Kicks zum Kopf gewann Bragna und zog als zweiter Teilnehmer ins Turnierfinale um den CU Title ein.

Nach dem Match attackierte ein wütender Davies Bragna. Zwei weitere zum Ring geeilte Ringrichter konnten Davies nicht stoppen, erst Hate konnte Bragna retten. Er zeigte einen Shining Wizard gegen den Big Man und forderte ihn danach zu einem Hardcorematch bei der nächsten Show heraus. Davies nahm an.

Super Crazy vs Juventud Guerrera
Der Main Event war ein Duell zweier Wrestler, die sich in mehr als 20 Jahren schon unzählige Male in Mexiko und in den USA (vor allem bei ECW) gegenüberstanden.
Beide kehrten hier nach Oberhausen zurück und zeigten nichts nach all den Jahren im Ring verlernt zu haben und immer noch ein schnelles und spannendes Match bestreiten zu können. U.a. sprang Juvi mit einem Dive vom Top Rope nach draußen auf die Bühne auf der Super Crazy stand. Im späteren Matchverlauf sorgte der Finisher Guerrera´s (der Juvi Driver) noch nicht für die Entscheidung, Super Crazy kickte bei 2 aus. Am Ende gewann tatsächlich Super Crazy.

Fazit
Der Main Event konnte nicht ganz an den Main Event der letzten Show zwischen Storm und Fleisch heran reichen, war aber ein klasse Kampf . Man merkte das sich die Mexikaner seit Jahrzehnten in- uns auswending kennen. Man bot ein interessantes Match und eine Paarung die es so eben nirgends woanders in Deutschland zu sehen gibt.
Während der erste Teil der Show keine erinnerungswürdigen Hightlights bot, wusste nach der Pause vor allem Bragna wieder zu gefallen. Der Lokalmatador aus Oberhausen kam wieder super beim Publikum an, erzeugte Stimmung und zeigte mit Davies das bestmögliche Match was bei dieser Paarung möglich war.

Bei der nächsten Show am 28.05.2016 kann man bereits jetzt einigen Ansetzungen entgegenfiebern: Brian Cage-Taylor (bekannt aus PWG und von Lucha Underground) wird dabei sein, es kommt zum CU Title Turnierfinale zwischen Bragna und Tenkgwa sowie zu einem Hardcorematch zwischen Hate und Berzerker Davies.

Am Rande der Veranstaltung wurde eine Bonusshow für Freitag, den 27.05. im Oberhausener Kulttempel verkündet: CU wird zusammen mit der GWF aus Berlin eine gemeinsame Veranstaltung bieten!

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