WrestlingFever Interview: Insane Killer (17.09.2013)

insane_killer1Heute wollen wir Euch einen weiteren ACW Wrestler vorstellen, der unter anderem schon bei GWP in Roth zu sehen war und bald sein Debüt in Alex Wrights Liga NEW feiern wird. „Timo“ verkörpert den „Insane Killer“ nun seit einigen Jahren und wir haben ein Interview mit ihm geführt.

WF: Insane Killer“, danke für die Interviewzusage!

IK: Hallo Markus Danke für die Einladung

WF: Wie kommt man darauf sich selbst so einen Ringnamen zu verpassen? Rechnet man sich damit mehr Bookings ein?

IK: Wie fang ich da am besten an. Ich wollte nie mit meinem richtigen Namen im Ring antreten und brauchte für dieses Gimmick einen Namen der sofort klar machen sollte was ich darstelle, einem Aussagekräftigen Namen. Ich wusste immer dass irgendwas mit Killer wollte aber das besondere fehlte mir. Ich habe mir einige Ideen von den Wrestlern des ACW geholt bis mir Bam dann endlich mit dem Wort „Insane“ kam. Ich dachte perfekt. So entstand der Ringname: „The insane Killer“

WF: In Kürze wirst Du bei NEW „Hoch Explosiv 3“ zu sehen sein. Hast Du im Vorfeld eine NEW Show besucht?

IK: Nein leider nicht. Aber ich habe mir viele Videos angesehen und sehe tolle Wrestler die genau so viel Herzblut reinhängen wie ich. Junge Top Athleten. Ich fühle mich geehrt bei New anzutreten und freue mich sehr darauf Alex dass zu präsentieren was ihm hoffentlich den Atem stockt.

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WF: Wie lange bist Du schon aktiv und wer trainierte dich?

IK: Ich trainiere seit 2004 und bin seit 2006 aktiv. Trainiert wurde ich von: Boombastic, Master J, Argjend Qufaj, Dirk Hadameck, Genosse Michail. Ich hatte auch die Ehre bei einigen großen Namen zu trainieren wie Ulf Herrman, Jonny Storm, Tatanka, Glacier, Joe Legend, Headshrinker Alofa, Viktor Krüger usw.

WF: Wie kamst Du denn bitte zu Viktor Krüger?

IK: Er war gebucht bei einer ACW Show im Jahre 2007 mit Ulf zusammen und am nächsten Tag hatten beide mit den ACW’lern ein Training abgehalten. Das war sehr schön.

WF: Wie hast Du die Person Viktor Krüger erlebt?

IK: Ein sehr ruhiger zuvorkommender und netter Zeitgenosse. Er zeigte sehr viel Respekt. Das war schon großes Kino.

WF: Wie kam es zum Training mit dem ehem. WCW Superstar „Glacier“?

IK: Ich war gebucht auswärts in Bottrop für ein Dark Match. Glacier war im Main Event dieser Show und gab davor ein Training und Workshop. Diese Chance lies ich mir nicht entgehen. Und es hat sich gelohnt: Glacier war sehr gut gelaunt. Es war sehr lehrreich und auch die Geschichten wie z.B. dass Goldberg zu ihm sagte, er solle nicht böse sein „wenn der Spear etwas schmerzt“. Da musste ich schmunzeln. Er sagte wenn Goldberg jemand den Spear verpasste, dann hat dieser immer gesessen.

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WF: Mit welchem Trainer hattest Du Dein wohl intensivstes, schmerzhaftestes Training? Die Schweizer erzählen heute noch von Kid Kash…

IK: Zu Kid Kash kann ich leider nichts sagen, und ich sage leider, weil ich es hoffentlich noch erfahren werde. Mit Dirk Hadameck hatte ich definitiv das schmerzhafteste Training das ich aber genossen habe.

WF: Wie erklärst Du Dir, dass die ACW Wrestler nun immer mehr woanders zu sehen sind? Die ACW wurde von der deutschen Wrestling Szene eigentlich immer sehr kritisch beobachtet. Nun sieht man Euch bei GHW, GWP etc.

IK: Man darf nicht vergessen dass die ACW schon seit über 10 Jahren Wrestler ausbildet. Viele Wrestler die groß sind, kommen auch vom ACW und haben dort angefangen. Auch wenn sie es gerne mal verleugnen.

Wir haben guten und talentierten Nachwuchs der offenbar gut ankommt. Ich finde es persönlich sehr gut. Und ja ich gebe dir Recht, man wird kritisch beäugt aber ich finde diese Ligen-Krieg totaler Quatsch. Fest steht, wir tun das alle (ob Promoter oder Wrestler) um das Wrestling größer zu machen und den Leuten näher zu bringen. Das geht nicht, wenn jeder seine Suppe kocht sondern nur gemeinsam!

WF: Wenn man den „Insane Killer“ Bucht, was bekommt man? Ein Powerhouse? Einen Techniker? Gibt es mehrere Variationen des Gimmicks?

IK: Ich würde sagen eine gute Mischung aus allem. Ein großer Bestandteil sind ganz klar die rohe Gewalt und Power Moves. Aber trotzdem gibt es auch eine technische Raffinesse beim Killer. Was man auf jeden Fall bekommt ist das Durchgeknallte, ekelhafte und absolut verrückteste was man je gesehen hat. Absolut unmenschlich und unkontrollierbar-

WF: Dann hoffen wir mal, dass der „Insane Killer“ sein Match bei NEW gewinnen darf.

IK: Ja da schauen wir mal. Das wichtigste ist das Match und die Fans vor Ort. Sie müssen das Beste sehen!

WF: Warum hast Du Dich dazu entschieden Wrestler zu werden?

IK: Na ja, ich hab in den neunziger Jahren WCW und WWE geschaut. Ich hatte selbst nie geglaubt ich könnte das schaffen, doch mit 17 wollte ich dem ganzen einen Versuch geben. Seitdem stecke ich mein Herz hinein. Kurz gesagt: Ich liebe diesen Sport!

WF: Welche persönlichen Highlights gab es bisher für Dich?

IK: Highlights? Puh viele. Das Tag Team „Brothers of Doom“, die Zeit definitiv mit Carsten Crank, denn das passte. Bei den Matches gab es viele Highlights das würde lange dauern. Ich war zweimal bei Wacken dabei, das war klasse. Ich würde lügen wenn ich nicht auch die gewinne des „Tag Team“ und „World Heavyweight Champion“ dazu schreiben würde. Es ist schön das Vertrauen zu haben von einer Promotion, denn das drückt für mich so ein Titelgewinn aus. Die Trainingscamps. Für mich ist das immer noch alles ein Traum der niemals zu Ende gehen darf. Deswegen ist die ganze Karriere ein Highlight.

WF: Hast du einen Wunschgegner im deutschsprachigen Raum?

IK: Einen Wunschgegner hab ich in Deutschland keinen. Außerhalb des deutschen Raums könnt ich dir einige mehr aufzählen.

WF: Dann fühl Dich frei…

IK: Ich würde gerne gegen Kenta, Samoa Joe, Chris Hero, Claudio Castagnoli, Nigel McGuinness. Leider ist Umaga schon tot. Ansonsten auch und gegen den Undertaker, ganz klar. Aber was sag ich da, wer möchte nicht mal gegen einen WWE oder TNA Superstar im ring steigen!?

WF: Dankeschön!

IK: Gern geschehen!

 

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