WF on Tour: wXw 13th Anniversary Tour (Hamburg, 16.11.2013)

wxwlogoVon Anfang an gaben 455 Zuschauer in der Markthalle alles, um die Stimmung immer auf einen neuen Höhepunkt zu bringen! So dachte man schon am Anfang, dass es lauter nicht mehr geht als wXw Präsident Christian Jakobi die Halle betrat und uns zur heutigen Veranstaltung willkommen hieß, unseren Special Guest am Ring und Catch Legende Axel Dieter begrüßte, der unter lauten „Axel Dieter“ Chants bejubelt wurde und Jakobi auch Ringsprecher Thomas Gießen vorstellte. Der Lärmpegel sollte aber stets steigen und steigen!

Bevor Gießen uns auch richtig willkommen heißen konnte, wurde er schon von der Musik des kroatischem Talents Sasa Keel unterbrochen der auch nicht lange auf sich warten ließ.
Er hielt eine kurze aber doch sehr deutliche Promo in der er betonte, dass er besser ist, weil er Ausländer sei. Die Zeit der Ausländer sei angebrochen und wir deutschen wären selber schuld daran, da wir uns wohl ausbeuten lassen. Die Begeisterung der Fans stieg schlagartig als endlich sein Gegner zum Ring kam – niemand geringeres als Jay Skillet.

Singles Match – Match #1
Sasa Keel besiegt Jay Skillet
Nach einem kurzen Abtasten kurbelten beide das Tempo im Match schlagartig an! Obwohl Skillet immer wieder gute kurze Aktionen durchbrachte, legte sich Keel immer wieder mit den Fans an, was Skillet die Sekunden gab, seinen Gegner aus dem Ring zu befördern und mit einer schnellen Suicide Dive hinterher kam, was unter lauten „Skillet“ Chants frenetisch bejubelt wurde!
Trotzdem konnte Keel die Oberhand immer wieder an sich reißen, wie mit einem Gutwrench Suplex und entfernte sogar den Polster am Turnbuckle.

Vorher konnte Skillet mit einem Reverse Elbow Drop vom 2. Seil das Blatt vorzeitig wieder wenden und verhinderte mit einem Superkick in der entblößten Ecke zu landen! Als allerdings der Referee des Matches unglücklich zu Boden ging nutzte Keel die Gunst der Sekunde und beförderte Skillet mit den Snake Eyes auf die blanke Ecke um anschließend den Sieg einzufahren. Ein wirklich guter Opener in dem immer eine gewisse Spannung blieb und der Crowd Hunger auf mehr machte.

Apropos, hungrig waren auch unsere beiden nächsten Kontrahenten, besonders einer der beiden hatte großen Appetit auf Hass!

Singles Match – Match #2
„Bad Bones“ John Klinger besiegt Demolition Davies (mit Amber Rox)
Von Anfang an war hier zu erkennen, dass Bones hier eine schwere Aufgabe bevorsteht und er alles aus seinem Kämpferherz herausholen muss. Die Aktionsaufteilung sprach ganz klar für Bones, aber mit Aktionen wie einem Shoulder Block und anschließendem Leg Drop, gab Davies ganz klar zu verstehen, dass er der Markthalle seinen Hass aufstempeln will! Doch mit der Unterstützung der 455 Zuschauer, machte Bad Bones seinem Namen alle Ehre und brachte die menschliche Abrissbirne immer wieder ins Wanken, aber letztendlich blieb Davies unbeeindruckt, konnte Bones immer wieder auskontern, aus der Luft fangen oder seinen schmerzhaften Splash durchbringen.

Aber nachdem auch dieser nicht zum Sieg führte, verzweifelte Davies langsam aber sicher und das ist vielleicht sogar der Momente, auf den Bones gesetzt hat, denn nun nahm er alle seine Energie und die der Crowd zusammen und schaffte es, 182 Lebendkilo auf die Schulter zu heben und unter lauten „Holy Sh*t“ Chants zu Boden zu befördern! Ein potenzieller Knockout war dies aber für Davies immer noch nicht und so sorgte Bones dafür, dass die Zuschauer das Dach der Halle immer mehr zum Wackeln brachten und zeigte einen krachenden Coast 2 Coast und konnte Davies bis 3 auf der Matte halten!
Das Match hielt was es versprach! Auf der einen Seite Ausgeglichenheit, auf der anderen Seite aber auch diese Verbissenheit, die durch die unterschiedlichen Attribute beider Athleten, automatisch mitgebracht wird und immer wieder diesen „This could it be“ Faktor einbringt was gute Matches wirklich ausmacht!

Singles Match – Match #3
Karsten Beck besiegt Maxi Schneider
Schon von der ersten Sekunde an, war der Fokus von Beck wohl mehr darauf gelegt sich mit den Fans anzulegen und sich nicht wirklich auf seinen Gegner zu konzentrieren, den er wohl nicht wirklich ernst nahm. Aber flink und technisch wie Schneider ist, nutz er dies zu seinem Vorteil und bringt Beck, teils sehr humorvoll, in Bedrängnis. Mit einer fairen Kraftprobe, was man auch nicht alle Tage sieht, gelingt es aber Beck wortwörtlich für einen Augenblick die Oberhand zu gewinnen. Wieder entsteht dabei dieser Eindruck, dass Beck für seinen Gegner gar nichts übrig hat und dies wohl mehr als ein kurzes Abendessen sieht.


Aber Maxi Schneider ist lange kein Anfänger mehr und bringt seinen Gegner teils stark in Bedrängnis und kann sogar Aktionen durchbringen wie einen Back Bodydrop oder Diving Dropkick. Die entscheidende Wendung im Match brachte ein von Beck ausgekonterter Tornado DDT dem er anschließend den Piledriver hinterhersetzte und Schneider und coverte. Maxi Schneider hat wirklich in jeder Hinsicht überzeugt und genoss immer wieder sichtlich die Stimmung der Zuschauer was ihm einen verdammt wirksamen Antrieb mitgab und zeigte, warum er als Allrounder bekannt ist! Mit Karsten Beck hat man ihm einen schweren Gegner gegenüber gestellt, wo aber zu merken war, dass beide im Ring toll miteinander agieren.

Nicht nur das wXw World Tag Team Championship Match stand an, sondern auch das der New Divine, bestehend aus Axel „Axeman“ Tischer und Ivan Kiev gegen Michael Dante und den wXw Unified World Wrestling Champion Tommy End, aka The Sumerian Death Squad. Und es sei im Voraus gesagt, dieses Match sollte alle 455 Zuschauer verdammt heiß auf unseren Main Event machen.

Tag Team Match – Match #4
The Sumerian Death Squad besiegen New Divine
Die ersten Minuten war es für unseren Offiziellen des Matches recht sinnlos einzugreifen und man hatte das Gefühlt wir bekommen ein Tornado Tag Team Match zu sehen (wo bestimmt niemand ein Problem mit gehabt hätte) denn beide Teams gingen aufeinander los wie abgefeuerte Raketen. Innerhalb als auch außerhalb des Rings ging es zu wie bei einem Brawl, was von den Zuschauern mehr als gefeiert wurde! Nachdem einigermaßen, sagen wir mal Ruhe, einkehrte, übernahmen Dante und End die Oberhand im Match und Axeman musste reichlich einstecken, was aber die Zuschauer nur animierte noch mehr und mehr für Tischer und Kiev zu chanten. Nach einer gefühlten Stunde des Einsteckens für Tischer, konnte dieser aber endlich zu einem Wechsel mit seinem Partner kommen und dieser brachte ordentlich Wirbel in den Ring!

Aber Sumerian Death Squad sind nicht unbedingt bekannt dafür, auf Regeln zu achten und nutzten immer wieder Möglichkeiten, gemeinsame Aktionen zu zeigen, egal ob mit oder ohne Tag. Trotzdem verlor das Match nicht an Spannung, da auch Kiev und Tischer zwischenzeitig dazu kamen, zu wechseln und gemeinsame Aktionen zu zeigen. Eine heiße Phase des Matches wurde eingeleitet als Dante aus dem Ring flog und New Divine Tommy End mit einem von Kiev ausgeführten Dropkick und einem von Axeman ins Ziel gebrachten Knee Drop in die Bredouille brachten, aber Dante rechtzeitig den Safe machte und nun wieder mit End die Kontrolle übernahm. Eine perfekte Kombination aus Hip Toss von Dante und einem harten Kick in den Rücken von End gegen Tischer, entlockte den Zuschauern Jubel und Beifall für die Sumerian Death Squad! Mit einer Top Rope Clothesline und anschließendem Wechsel mit Ivan Kiev, sorgte Axel Tischer für die Wendung im Match! Ein krachender Big Boot von Kiev gegen End und einem anschließend verdammt hohem Top Rope Elbow hätte New Divine das Match beinahe für sich entscheiden können. Die Oberhand lag nun wieder bei Tischer und Kiev! Das Ende des Match kam aber recht schnell als Kiev überhasstet in die Ecke stürmt und Tommy End ihn mit einem Big Boot und anschließendem Knee Stomp vom obersten Seil zu Boden brachte! Ein Side Kick an den Hinterkopf von Kiev und folgendem German Suplex hätte fast die Entscheidung gebracht. Der Double Foot Stomp vom obersten Seil war allerding trotzdem nur noch Formsache und während sich Dante und Tischer außerhalb des Rings bearbeiten, wird im Ring Kiev von End bis 3 auf der Matte gehalten.
Ein wirklich klasse Match was nach dem Ende nicht nur den Verlieren, sondern auch den Siegern, Beifall entgegenbrachte!

wXw Shotgun Championship Singles Match – Match #5
Ilja Dragunov © (mit Svetlana) besiegt Michael Schenkenberg
Sehr schnell hat man Dragunov zu verstehen gegeben, wer der Publikumsliebling ist und die „Schen – Ken – Berg“ Chants ließen nicht lange auf sich warten! Die ersten wirksameren Aktionen im Match gehörten Dragunov der sich immer wieder im Laufe des Matches mit kleinen unfairen Aktionen nach vorne brachte. Trotzdem wurde Dragunov immer wieder durch schnelle Konteraktionen in Bedrängnis gebracht und fokussierte sich teils zu sehr darauf mit dem Publikum zu streiten, welches ihm aber keine Chance ließ und sogar eine alte Hymne wieder zum Leben erweckte! Laut wurde Schenkenberg von der Crowd mit „Wir sind alle Hamburger Jungs“ angetrieben und konnte, obwohl er eine Art Rolling Splash in der Ecke einstecken musste, einige seiner Aktionen ins Ziel bringen, wie den Top Rope Body Splash oder einen flüssigen Neckbreaker.

So laut die Crowd war, gelitten haben meine Ohren allerdings nur durch das Gekreische von Svetlana, wenn Schenkenberg aus dem Cover kam oder sie den Referee ablenken wollte. Hatte was von einem wandelnden Tinnitus, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Das Match wurde sehr solide und flüssig geführt, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. Zum Schluss konterte Schenkenberg Dragunov‘s Versuch mit der Fahne zu zuschlagen aus und nahm ihn in den Ansatz zu einer Powerbomb. Im richtigen Moment gelang es dem Champion dann doch mit der Kante der Fahnenstange auf den Kopf von Schenkenberg zu schlagen. Dies passierte alles während, was für eine Überraschung, Svetlana den Referee ablenkte. Nach dem Schlag war das Cover und die Titelverteidigung aber nur noch Formsache!
Nach dem Match forderte ein sichtlich angeschlagener Schenkenberg, ein Rückmatch für den 28. 2. nächstes Jahr. Sollte er den Titel da nicht gewinnen, so kündigte er an, nie wieder in der Markthalle anzutreten.
Anschließend feierte Schenkenberg noch etwas mit den Fans und ich würde Ilja Dragunov und auch Svetlana raten, vielleicht mal Dr. Shelby zu besuchen.

Bevor es mit dem 6. Match losging, kündigte uns Thomas Gießen den Gründer der Kampagne für eine bessere wXw an, Karsten Beck. Dieser hielt eine Promo in der er darüber sprach, wie er eine für eine bessere wXw sorgen wolle und man müsse dafür bei den Menschen bzw. Fans anfangen. Die wXw braucht hübsche und gut aussehende Leute wie er selber und nicht wie er sagte; diese Bauern und naja, ein unschönes synonym für Frauen, dass ich jetzt nicht wiedergebe.
Er habe sogar schon jemanden gefunden, der seine Kampagne unterstützt worauf Mr. Sha Samuels zum Ring kommt, allerdings auch unter „Who are you“ Chants.

Singles Match – Match #6
Sha Samuels besiegt Emil Sitoci
Das Match war jetzt kein Kracher, aber es war gut geführt. Es waren schöne Aktionen von Sitoci und hart geführte von Samuels. Samuels wusste, auch mit unfairen Aktionen, sich die Oberhand zu nehmen, wurde aber immer wieder von Sitoci ausgekontert. Ein wunderschöner Springboard Moonsault aus der Ecke brachte Sitoci beinahe den Sieg aber er musste noch ein oben drauf setzen, was durchaus so zu verstehen ist, als er mit einem Top Rope Body Splash herangeflogen kam.

Aber Samuels konterte den aus und nahm Sitoci hoch zu einem Back Body Drop, was aber auch nicht den Sieg einbrachte. Als Sitoci dem Match seinen Schlussstrich setzen wollte, kam Karsten Beck aus dem Publikum und nutze die Unachtsamkeit des Ringrichters um Sitoci vom obersten Seil zu werfen. Für Samuels war der Piledriver nur noch Formsache und das Cover die nötige Kosmetik für den Sieg.
Am Ende wurde Sitoci aber bejubelt und verließ unter Jubel und Applaus die Halle.

Endlich war es soweit! Zeit für den Main Event und für unsere Hamburger Jungs, unsere Lokalmatadoren, Axel Dieter Jr, Da Mack, es war Zeit für Hot & Spicy und sie haben ein Match gegen die AUTsiders um die wXw World Tag Team Championship!

Tag Team Match – Main Event Match #7
Hot & Spicy besiegen AUTsiders © und gewinnen damit die wXw World Tag Team Titel
Es sei gesagt, ich versuche jetzt so ziemlich alles vom Match wiederzugeben um allen die es verpasst haben, einen möglichst guten Eindruck zu vermitteln, wie unglaublich krass geil, um mal salopp zu sprechen, diese Stimmung war!
Von der ersten Sekunde an dominierten Big van Walter und Robert Dreissker das Geschehen im Ring und nutzten ihre Kraft um Jr. und Mack das Leben sehr schwer zu machen. Nachdem Jr. den Wechsel mit Da Mack schaffte, nahm das Match an Fahrt auf und Mack konnte die eine oder andere Aktion gegen Dreissker zeigen. Daraufhin wechselte Mack wieder mit Jr. und das Match verlegte sich nach einem krachenden Suicide Dive nach draußen. Zu dem noch recht frühen Zeitpunkt entstand nun ein Brawl außerhalb des Ringes zwischen Axel Dieter Jr. und Big van Walter. Nachdem Mack und Dreissker sich in den Ring bewegten, konnte man es nur noch klatschen hören und sah dann das mit Blutüberströmte Gesicht von Jr. nachdem er von Big van Walter gegen den Ringpfosten gestoßen wurde. Anschließend gab es noch einen krachenden Slam durch einen der Bänke und es war anscheinend schon gelaufen! Aber Mack konnte den Safe machen bevor er von Dreissker außerhalb des Ringes niedergestreckt wurde. Im Ring musste Jr. immer und mehr einstecken und kam trotzdem jedes Mal aus dem Cover.

Die Crowd wurde immer lauter, sei es mit „Hot & Spicy“, „Axel Dieter Ju – ni – or“ oder „Let’s go Mackster“ Chants. Auch die Hymne „Wir sind alle Hamburger Jungs“ wurde wieder gesungen! Aber immer wieder wurde Da Mack davon abgehalten in den Ring zu kommen und die Autsiders waren mehr als Siegessicher! Bei Aktionen wie einem Bodyslam oder Leg Drop ließ sich Walter reichlich Zeit und trotzdem kam Axel Dieter Jr. immer aus dem Cover! Wieder wurde Mack von Dreissker vom Apron gestoßen und Autsiders nahmen Jr. schmerzhaft ins Sandwich. War es das Blut das ihm an den Augen lang lief oder die Tatsache das sein Vater und 454 andere Hamburger Jungs Hot & Spicy anfeuerten, keine Ahnung aber wieder ging das Cover nur bis zwei. Unter lautem Jubel der Crowd schaffte es Jr. dann die Überheblichkeit der Autsiders zu nutzen und machte den erlösenden Tag mit Mackster und die Halle anfing zu beben. Mit einem Dropkick in der Ecke und einem anschließenden Head Scissors beförderte Mack Dreissker schwungvoll zu Boden, während Axel Dieter Jr. sich langsam aber sicher am Ring wieder aufrappelte! Inzwischen saß keiner mehr! Jeder stand auf den Beinen und feuerte Hot & Spicy an! Diesmal befreite Big van Walter seinen Partner aus dem Cover was Jr. auf den Plan rief der wie ein mit Tollwut besessenes Raubtier auf Walter stürmte und die Schläge und Tritte nur so auf den 150 Kilo Koloss aus Wien einprasseln! Direkt darauf ließen Hot & Spicy Dreissker mehrmals in die Seile laufen, bis Jr. ihn in den Side Headlock nahm, Mackster einen Dropkick auf den Schädel platzierte und Jr. einen Enzuigiri gegen den auf den Knie liegenden Dreissker hinterhersetzte. Mack dann mit dem Cover aber wieder war das nicht die Entscheidung!
Allerdings kommt Walter wieder langsam auf die Beine, allerdings sind jetzt Hot & Spicy auf den Geschmack gekommen und bringen Walter mit einem harten Whip in die Ecke und zeigen anschließend einen Double Back Body Drop!

Die Kontrolle hat der Referee auch verloren über das Match und die Crowd steht Kopf! Auch das anschließende Cover von Mack an Dreissker, beide die Legalen im Ring, brachte nicht den Sieg und war mehr so eine „Ich versuch es mal“ Aktion. Allerdings übernahmen nun wieder die Autsiders die Kontrolle über das Match und selbst nach einem doppelten Body Splash bei dem sich Dreissker auf dem Rücken von Walter hielt und beide auf Jr. landeten, kam das Kämpferherz der 2. Generation aus dem Cover und zurecht gab es „This is awesome“ Chants!
Nachdem Da Mack dann Dreissker und Walter beschäftigte, nutzte Jr. den Moment um Walter einzurollen aber auch das Cover ging nur bis zwei! Die Kolosse wollten einfach nicht klein bei geben und so wurde Mack aus dem Ring befördert und wieder sollte Jr. ins Sandwich genommen werden! Aber er konnte ausweichen was einen schweren Zusammenprall der Autsiders zur Folge hatte. Es war ein Wunder dass das Dach der Markthalle immer noch nicht abriss und wenn man glaubte, lauter geht es nicht mehr, kommt irgendwo Hot & Spicy her! In diesem Fall Da Mack, der Robert Dreissker mit einem Springboard Dropkick zu Boden beförderte! Direkt darauf nutzt Axel Dieter Jr. den Freiraum im Ring und verpasst Big van Walter einen wunderbaren Tornado Neckbreaker! Auch das Cover führte nicht zum Erfolg und Mack als auch Jr. stand die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben! Aber mit dieser Crowd war glaube ich alles möglich! Wieder wurden die „Hot & Spicy“ Chants lauter! Aber wie aus dem nichts holte Walter eine unheimlich krachende Powerbomb heraus! 1! 2! Kick out! Wieder der Kick Out von Jr. und die Halle stand absolut Kopf! Während Da Mack draußen von Dreissker bearbeitet wird, gibt es im Ring von Walter erst den Boston Crab und dann den Figure 4 Leglock! Spontanität zeigte hierbei auch die Crowd die Jr. den Rücken mit „Please don’t tap“ Chants stärkte! Nach einer kurzen Zeit ließ Walter den Aufgabegriff los und wechselte mit Robert Dreissker! Dieser zeigte einen Running Powerslam während Big van Walter auf dem Weg aufs oberste Seil war! Nun kam aber wieder Mackster der zuerst Dreissker aus dem Ring beförderte und anschließend mit Jr. zusammen Big van Walter auf schmerzhafte Weise von der Ecke in den Ring holte. Die Crowd animierte Hot & Spicy immer lauter und immer mehr und so gab es auch einen Double Suplex gegen Dreissker! Auch wieder nicht der Sieg! Jr. daraufhin mit einem Suicide Dive gegen Walter und im Ring gab es den Dropkick gegen Dreissker! Und jetzt wollten Jr. und Mackster den Sack zu machen! Unter tosendem Jubel gab es den Double Enzuigiri und das Cover! 1! 2! 3! Und damit war es dicht! Wir haben neue wXw World Tag Team Champions! Ich kann hier in Worten gar nicht wiedergeben was es für eine Stimmung in den Minuten war! Mich hätte nicht gewundert, wenn Leute auf der Straße das gehört haben!
Nach dem Match hielt zuerst Axel Dieter Jr. eine Promo in der er betonte, wie geil die Crowd war, was für ein Match das war und dass er sich bei seinem besten Freund Mack und seinem Vater für alles bedanken möchte! Anschließend findet auch Mackster noch ein paar Worte, in denen er Jr. ebenfalls dankt und deutlich macht, dass wir die geilste Crowd der Welt sind!
Und ich finde das reicht immer noch nicht, das Niveau dieses Matches und der Stimmung zu beschreiben! Es übertraf das Niveau jedes amerikanischen Mainstream Match und wenn ich einen Vergleich treffen müsste, würde ich dieses Match ohne zu übertreiben auf eine Ebene mit den Undertaker Matches der letzten vier Wrestlemanias stellen!

Unter lauten „Hot & Spicy“ Chants beendet Thomas Gießen die Show und bevor er alle daran erinnert, dass am 28. Februar die wXw zur Markthalle zurückkehrt, sagte er: Ich bin in meiner Zeit als Ringsprecher schon viel rumgekommen, aber Zuschauer wie heute, habe ich noch nie erlebt!“

Dieser Abend, diese Show, war ein Beispiel dafür, warum Wrestling eine Leidenschaft ist, eine Leidenschaft für Fans als auch für alle Aktiven! Man hat diese Emotionen, den Jubel, die Verzweiflung, das Mitfiebern, diese Power einer Masse, wenn Menschen an einem Ort versammelt sind und Athleten im Ring, Reaktionen geben, für das was sie leisten! Für jeden Abend und jede Show wo diese Menschen ihre Gesundheit aufs Spiel setzen um andere zu unterhalten und Träume leben! Jeder der mit Wrestling zu tun hat, sollte stolz darauf sein und es sich von niemandem nehmen lassen!
Wer nicht dabei war, dem kann ich nur anraten, unbedingt bei der wXw mal vorbei zu schauen und wenn möglich auf jeden Fall in der Markthalle! 28. Februar 2014, ich bin dabei!

Sven für WrestlingFever.de

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