WF ON TOUR: EWS Legacy (Passau, 22.08.2026)

Wir waren am 22. August 2026 in Passau bei der EWS Legacy Show für Euch vor Ort und haben einige Eindrücke mitgebracht! Vor der Show sagte ein Wrestler leider ab. somit bekam Mike Solaris von EWS New Blood spontan ein Match bei EWS Legacy.

Pre Show: 
Johnny Lock vs Big Bear
In der Pre Show durfte sich der EWS Nachwuchs vor großem Publikum präsentieren. Das Match startete mit einem Lockup, nach dem Johnny Lock das Match dominierte. Er zeigte harte und schnelle Moves, aber Big Bear zeigte Gegenwehr. Nach einem Spear kam er bei zwei aus dem Cover und konnte sich ins Match kämpfen. Nach einem Big Splash kam Johnny Lock auch bei zwei aus dem Cover raus. Big Bear musste einen DDT einstecken. Er konnte seinen Gegner zwar mit einer Clotheline ausbremsen, wurde aber mit einem Pedigree niedergestreckt und erfolgreich gepinnt. Johnny Lock zollte seinem unterlegenen Gegner Respekt und feierte seinen Sieg mit dem Publikum. Da kam Simon Fury zum Ring, schubste den Sieger des Matches herum und war der Meinung, dass einer wie er nichts im Ring verloren hätte. Das rief unseren Hauptringrichter Chris, Vater von Johnny Lock, auf den Plan. Er stellte den Störenfried zur Rede. Am heutigen Abend war er nicht als Ringrichter da, sondern als Wrestler. Er hatte noch keinen Gegner für den Abend und so wählte er kurzerhand Simon Fury, um seinen Sohn zu rächen. 

Main Show: 
Luce Corde vs Kevin Kaiden 
Begleitet wurde Luce Corde von Ozzy, dem Chef von EWS New Blood. Er stürmte sofort auf Kevin Kaiden zu, der auswich. Luce Corde prallte ungebremst in die Ringecke und wurde von seinem Gegner mit mehreren Splashes in den Ringecken geplättet. Nach einem Slam auf die Matte flüchtete Luce Corde aus dem Ring. Kevin Kaiden stellte sich auf den Apron und traf ihn mit einem Double Axe Handle. Beim Rückweg in den Ring wurde die RIngrichterin abgelenkt, was Luce Corde die Möglichkeit für eine heftige Attacke gab. Er hatte das linke Bein als Schwachstelle ausgemacht und attackierte es immer wieder. Kevin Kaiden schaffte es immer wieder per Ropebreak aus Aufgabegriffen gegen das angeschlagene Bein zu entkommen. Bei einem Versuch aus einem Figure-four Leglock zu entkommen zog Ozzy das Seil weg, um einen Ropebreak zu verhindern. Boris Pain kam zum Ring, um Kevin Kaiden zu helfen. Als ehemaliges Mitglied der Ozzy Ära geriet Boris Pain mit dieser Gruppierung immer wieder aneinander. So jagte er jetzt Ozzy aus der Halle, um ein faires Match zu ermöglichen. Luce Corde war sichtlich nicht begeistert davon und war abgelenkt. Kevin Kaiden schickte ihn mit der Gutwrench Powerbomb auf die Matte und konnte das Match für sich entscheiden. 

Handicap Match: 
Don Crowley vs Tom Scorpio & B.E.N.
B.E.N. & Tom Scorpio sahen sich einer unmöglichen Aufgabe gegenüber, was ersteren zur Flucht aus dem Ring motivierte und von dort seinen Tag Team Partner anzufeuern. Tom Scorpio sah sich dem massiven Powerhouse gegenüber stehend und wurde sogleich mit einer Clotheline niedergestreckt. Don Crowley setzte ein Cover an. Da kam B.E.N. wieder in den Ring, um es zu unterbrechen und dann vom Gegner in eine Ringecke geworfen zu werden. Tom Scorpio nutzte die Gelegenheit, um seinen Tag Team Partner von außen anzufeuern. Er kletterte zügig auf die Ringecke und sprang gegen Don Crowley, der zurück stolperte und über den hinter ihm knieenden B.E.N. stolperte. Zusammen attackierten sie ihren Gegner und schickten ihn in die Seile. Die dadurch freigesetzte kinetische Energie traf die beiden in Form einer doppelten Clotheline mit voller Wucht. Don Crowley packte sich Tom Scorpio und verpasste ihm die Sister Abigail. Das anschließende Cover wurde vom Tag Team Partner unterbrochen. B.E.N. musste nun ganz schön einstecken. Don Crowley hatte den einen abgefertigt, sah aber Tom Scorpio aus dem Augenwinkel auf der Ringecke stehen. Er packte ihn und schleuderte ihn mit einem sehr hohen Chokeslam auf die Matte. Das Cover ging durch und Don Crowley holte sich den Sieg.

Singles Match:
Simon Fury vs Chris Schlosser
Nun stand das Match an, dass in der Preshow festgesetzt wurde. Chris wurde sofort brutal attackiert. Konnte sich aber zurück kämpfen und einige Aktionen gegen seinen Gegner ins Ziel bringen. Simon Fury wurde mit einer Clotheline auf die Matte befördert und verlies daraufhin den Ring. Chris wollte ihn über das oberste Ringseil wieder hineinziehen, aber er wurde bei diesem Versuch von einem Klappstuhl am Kopf getroffen. Sieg für Chris per DQ, der vin seinem Gegner weiter mit dem Stuhl attackiert wurde. Hary, CEO von EWS Legacy, kam heraus und lies das Match als „No DQ“ Match neu starten. Simon Fury holte unter dem Ring einen Gürtel, mit dem er Chris auspeitschte. Damit nicht genug kam erst ein Kendostick und dann wieder Stühle zum Einsatz. Er hatte einen Stuhl inter dem Kopf von Chris platziert und wollte gerade mit einem zweiten zuschlagen zum con-chair-to. Hier kam Johnny Lock in den Ring, um seinen Vater vor dieser brutalen Aktion zu retten. Er riss von hinten Simon Fury den Stuhl aus den Händen. Simon Fury richtete seine Aufmerksamkeit gegen den Sohn seines Gegners und wollte diesen mit einem Stuhl attackieren. Da war Chris zum Glück wieder auf den Beinen und schlug seinen Gegner mit einem Kendostick nieder. Er und sein Sohn nahmen Simon Fury gemeinsam in einen Crossface. Als sie dabei noch den Kendostick einsetzten, musste Simon Fury aufgeben. Vater und Sohn feierten gemeinsam den Sieg. 

Singles Match: 
Mathias Kutscher vs Mike Solaris
Mathias Kutscher zeigte seinem Gegner erst einmal seinen, bis dieser genug davon hatte. Das Match startete mit hoher Geschwindigkeit. Nach einer Back Swanton wollte Mike Solaris seinen Gegner überspringen. Dieser reagierte geistesgegenwärtig und schnappte sich ein Bein. Mike Solaris fand sich in einem Anklelock wieder. Mathias Kutscher attackierte das Bein weiter mit einem Dragon Screw und wieder mit dem Anklelock. Mike Solaris konnte sich durchrollen und seinen Gegner bis zwei auf der Matte halten. Er setzte mit einem Superkick und einem Neckbreaker nach. Als er weiter nachsetzen wollte, machte sein angeschlagenes Bein nicht mit. Sein Gegner traf mit einem Dropkick und einem Bulldog. Das Cover ging auch nur bis zwei. Mathias Kutscher nahm sich eine kleine Auszeit und las in seinem Comic. Mike Solaris kam wieder auf die Beine, was sein Gegner nicht bemerkt und mit einem Kneestrike in den Rücken überrascht wurde. Es ging Schlag auf Schlag. Mathias Kutscher wurde aufgeschultert und bekam den GTS ab. Damit war das Match für ihn gelaufen und Mike Solaris konnte den Sieg feiern. 

Mixed Tag Team Match: 
Italian Stallions (Roberto Garcini & Nikki Steel) vs Boris Pain & La Catrina
Das besondere an diesem Mixed Tag Team Match war, dass auch Mann gegen Frau im Ring stehen durften. Nikki Steel und La Catrina begannen das Match und zweitere musste sofort einen Facebuster einstecken. Nicht lange und Nikki Steel bekam auch diesen Move ab. Es ging hin und her. Roberto Garcini wurde eingewechselt, der von La Catrina nach einem Lock up diverse Chops einstecken musste. Man konnte deutlich hören, dass er davon nicht begeistert war. Er wurde von der Gegnerin weiter attackiert, bis sie Boris Pain einwechselte. Nach seinen berühmten Chops und einem Shoulderblock versuchte Roberto Garcini zu fliehen, wurde aufgehalten und in eine Ringecke geschubst. Das match verlagerte sich aus dem Ring hinaus. Ein wilder Brawl entwickelte sich, bei dem La Catrina und Boris Pain gegeneinander geschleudert wurden. Zurück im Ring geriet Roberto Garcini ins Hintertreffen. Boris Pain fixierte ihn und verpasste ihm gleich zwei feuchte Fuzzi. Wechsel zu La Catrina, die zunächst gut loslegte, aber als sie sich wieder auf Roberto Garcini stürzen wollte, stand seine Tag Team Partnerin außerhalb vom Ring und hielt sie an den Beinen fest. Wechsel zu Nikki Steel, die ihre Gegnerin auf der RIngecke sitzend hinaufhob und dabei in einem Würgegriff hielt. Nach einigen Wechseln und Attacken, dominierten Boris Pain und La Catrina das Match. Nach einem Spear an Nikki Steel und einem Superplex an Boris Pain lagen alle auf der Matte. Der weibliche Part von Itallian Stallions und Boris Pain bezeichneten sich gegenseitig als „Fettsäcke“. Es kam zu einem Schlagabtausch, in dessen Folge Roberto Garcini aus versehen seine Tag Team Partnerin traf und dann auch noch der Ringrichter zu Boden ging. Das Cover von Boris pain an Nikki Steel wäre erfolgreich gewesen, wenn der Ringrichter nicht außer Gefecht gesetzt wäre. Ozzy kam zum Ring und betäubte La Catrina mit einem in einer Flüssigkeit getränkten Tuch. Boris Pain musste einen Tiefschlag und einen Team Move einstecken. Das anschließende Cover war zu Gunsten von Italian Stallions erfolgreich. Der Sieg wurde zusammen mit Ozzy gefeiert. Hary kam zum RIng und beschwerte sich über die dauernden EIngriffe durch die Ozzy Ära bei seiner Show. Er drohte noch damit bei der Show von EWS New Blood in München mit einigen Leuten von EWS Legacy zu kommen und die Show zu stören. Boris Pain hatte auch genug von den Praktiken der Ozzy Ära und forderte Roberto Garcini zu einem Street Fight in München heraus. 

EWS Heavyweight Championship Match:
Corey (c) vs Martyrium

Nachdem es in Ingolstadt für Martyrium nicht gut gelaufen war, bekam er für Passau ein Titelmatch seiner Wahl und er wählte ein Match um die EWS Haevyweight Championship. Die Ereignisse von Ingolstadt können im letzten Bericht nachgelesen werden. Das Match startete mit einem respektvollen Handshake. Nach einem Lockup brachten beide sich gegenseitig mit einem Shoulderblock auf die Matte. Relativ zügig wurde geflogen. Beide zeigten Dives aus dem Ring hinaus. Gekrönt von einem Moonsault von Martyrium auf den außerhalb vom Ring stehenden Corey. Im Ring nahm das Match an Fahrt auf. Nach einem Dropkick kam Martyrium mit einer Headscissor und einer Cannonball zurück ins Match. Einer Swantonbomb konnte Martyrium ausweichen und einen Sleeperhold ansetzen. Corey konnte ihn in ein Cover rollen, das aber nur bis zwei ging. Der Champion kletterte für eine Flugaktion auf die Ringecke. Um diese zu verhindern, schubste der Herausforderer den Ringrichter in die Seile, worauf Corey unsanft auf der Ringecke aufkam. Im weiteren Verlauf traf der Champion mit einem Dropkick und einem Springboard Moonsault. Martyrium brachte einen German Suplex ins Ziel und agierte immer aggressiver. Es gab wechselseitige Aufgabegriffe, die immer wieder mit einem Ropebreak endeten. Nach einigen Kicks gegen einen auf der Ringecke sitzenden Corey zeigte der Herausforderer eine Spanish Fly, die aber nicht den Sieg brachte. Beide befanden sich bald auf dem Apron, wo der Champion einen Piledriver einstecken musste. Im Ring wurde es unübersichtlich und der Ringrichter wurde getroffen. Martyrium wirkte immer verzweifelter und holte sogar den Championgürtel, um mit einem Schlag damit sich einen Vorteil zu schaffen. Er haderte mit sich, ob er es tun soll oder nicht. Da kam Mike Solaris zum RIng, um ihn davon zu überzeugen, auch aus eigener Kraft gewinnen zu können. Martyrium war so abgelenkt, dass Corey ihn überraschend einrollte und der Ringrichter auffällig schnell bis 3 zählte. Somit hatte Coreay seinen Titel erfolgreich verteidigt und Martyrium war sauer. Mike Solaris hatte ihm mal wieder ein Titelmatch gekostet, auch wenn er nur helfen wollte.

MAIN EVENT:
Falls Count Anywhere Match um die EWS Legacy Championship
Damian Brooks vs Jay 5 

Hary kam zum Ring. er erzählte von der ersten EWS Show in Passau 2019, die ein totaler Misserfolg war. Letztes Jahr bekam Passau eine neue Chance und es war ein voller Erfolg. Nächstes Jahr werden sogar 2 Shows in Passau geplant. Anschließend präsentierte er den EWS Legacy Titel, um den es in diesem Match gehen sollte. Dieses Match war das Finale im Turnier, dessen Trophähe dieser Titelgürtel war. Damian Brooks kam auf der Ladefläche eines Jeeps stehend zum Ring. Im Ring stellte er dem Ringsprecher nach der Vorstellung der Kontrahenten ein Bein. Damian Brooks wurde von den Fans beschimpft und mit Putzlappen beworfen. Nach einem Lockup gewann Jay 5 die Kraftprobe und drängte Damian Brooks in die Ringecke. Zu Beginn dominierte Jay 5 mit einem Side Headlock, Shoulderblock und invertet Atomic Drop. Nach einem sehr lange gehaltenen Vertical Suplex und einem Fallaway Slam flüchtete Damian Brooks aus dem Ring. Er zog Jay 5 aus dem Ring hinaus und prügelte wild auf ihn ein. Es hagelte Faustschläge auf Jay 5 und Headbutts auf die Ladefläche des Jeeps, der noch im Entrancebreich stand. Ein Spot in die Stühle und beide nieteten sich gegenseitig mit einer Clotheline um. Damian Brooks war zuerst wieder auf den Füßen und schleuderte Jay 5 gegen das Tor, durch das der Jeep in die Halle gefahren war. Zurück am Ring schickten beide sich nacheinander gegenseitig in die Stühle. Um der Stipulation des Matches noch mehr gerecht zu werden, ging es aus der Halle auf den Parkplatz. Dort prügelten sich die beiden bis zu einem Auto, in dessen Kofferraum Damian Brooks gepackt und mit der Kofferraumklappe attackiert wurde. Jay 5 setzte ein Cover an, das nur bis zwei ging. Damian Brooks kam wieder auf die Beine und zog Jay 5 zurück in die Halle. Dort ging es auf die Ladefläche des Jeeps, wo Jay 5 mit einem Tomstone Piledriver auf die Ladefläche gehämmert wurde. Das Cover war nur noch Formsache und der erste EWS Legacy Champion heißt Damian Brooks, der seinen Sieg unter Buh-Rufen feierte. 

Somit ist eine sehr spannende Show, mit einem unvergesslichen Main Event Geschichte. Die nächste Show findet am 25. September 2026 in München unter dem New Blood Banner statt.

Folge uns auf INSTAGRAM, FACEBOOK & TWITTER

About

WrestlingFever verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung