David Starr im WrestlingFever Interview (Deutsch, 11.09.2016)

WF: Vielen Dank für Deine Zusage, David! Wie geht es Dir?

DS: Es geht mir wunderbar! Danke für Eure Anfrage.

WF: Du hast sehr früh gewusst, dass Du Wrestler werden möchtest. Du warst ca. 5 Jahre alt und Deine Eltern waren nicht begeistert. Warum Pro Wrestling und wie sehen das Deine Eltern heute?

DS: Meine Eltern waren nicht komplett dagegen aber sie wollten das ich mich auf meine Ausbildung konzentriere und einen *echten Job* finde. Sie wollten das ich normal bin, nehme ich an. Jetzt, da ich durch das Wrestling finanziell unabhängig bin, können sie sich damit anfreunden aber ich bin sicher das meine Mutter sich wünscht ich würde etwas sichereres machen haha.

WF: Man weiß, dass Du unter anderem bei Samu im „Wild Somoan Training Center“ trainiert hast. Warst Du da länger oder hast Du dort „nur“ an ein paar Seminaren teilgenommen. Später hast Du ja unter anderem bei Masada etc. in der CZW Academy trainiert…

DS: Ich war fast ein Jahr im WSTC bevor ich beschloss zur CZW Academy zu gehen.

WF: Du warst vor einiger Zeit schon einmal in Deutschland bei wXw und vor kurzem wurde bekannt gegeben, dass Du wieder bei uns zu sehen sein wirst. Du bist Teil der GWP Show im Oktober und kurz zuvor in der Schweiz. Welche Erinnerungen hast Du an Europe / Deutschland?

DS: ICH LIEBTE EUROPA! Über meine Rückkehr begeistert zu sein, wäre eine Untertreibung.

WF: Viele Gimmick Matches der Wrestling Geschichte sind den Fans in Erinnerung geblieben, eines davon hast auch Du bestritten. Eigentlich sollte es ein 60 Minutes Iron Man Match werden, doch es kam anders – erzähle bitte von diesem Match ?

DS: Es gab keine wirkliche „Vorlage“ wenn man bedenkt das Dave Christ und ich schon so viele Male gegeneinander gekämft haben, das alle Aktionen ins Blut übergegangen sind. Das Match ging am Ende 104 Minuten (eine Stunde und 44 Minuten) und Dave hat gewonnen. Das Match war großartig weil die Fans bei RockstarPro einfach erstaunlich sind.

WF: Du hast sehr viele Charaktere, wie man hört. Wie würdest Du den Fans „David Starr“ vorstellen?

DS: Die Sahne in Eurem Kaffee, Eurer Lieblingswrestler’s Lieblingswrestler, „The Jewish Cannon“ („die jüdische Kanone“), die physische Darstellung von Charisma, Mr Americanrana, Davey Wrestling, Der 104 Minuten Mann, König des Spott, „The Product“ David Starr

WF: Liebst Du wirklich Katzen?

DS: JA!

WF: Gab oder gibt es Vorbilder oder Ikonen im Sports Entertainment?

DS: Ein peränliches Idol wäre mein Stiefvater, Bill. Ich schaue heute zu vielen Wrestlern auf. Sie sind Mentoren für mich Leute wie Sami Callihan, Masada, Tommy End, Jake & Dave Christ, Adam Cole, Billy Gunn und viele mehr. Am meisten jedoch Tommy Suede.

WF: Wie sehen Deine Zukunftspläne aus, ist NXT ein Ziel oder liegt Dir die Indyszene?

DS: Ich nehme jeden Tag für sich und versuche immer besser zu werden. Wir werden sehen wo es mich hinführt. Ich bin zur Zeit sehr glücklich.

WF: DU bist nun auch in Europa aufgetreten und auch bald zurück, gibt es Traumländer für Dich, best. Ziele wo Du unbedingt einmal wrestlen möchtest ?

DS: Ich möchte überall hin. Ich würde lügen wenn ich nicht Japan sagen würde.

WF: Pro Wrestler zu sein ist für viele ein Traum, kaum einer sieht die Schattenseiten, die dieser Beruf mit sich bringt. Da Du nun schon einige zeit aktiv bist, was hat sich (in Deinen Augen) verändert, seit Du Profi bist. Was ist völlig anders, als wie Du es Dir damals vorgestellt hast?

DS: Jedes Geschäft hat seine Schattenseiten. Es gibt nicht nur Einhörner und Regenbögen oder wasauchimmer, und trotzdem liebe ich es. Es macht mich, wie die meisten meiner Kollegen, glücklich. Ich merkte wie das Wrestlingbusiness mich erwachsen gemacht hat, wie es mich zu einem besseren Menschen gemacht hat.

WF: Du hast einmal Nakamura als Traumgegner genannt, gab es inzwischen die Möglichkeit mit ihm zu arbeiten und ist das heute noch so? Gibt es weitere Traumgegner für Dich?

DS: Ich habe nie mit ihm gearbeitet und wünsche es mir immernoch. Es gibt viele andere und hoffentlich passiert das bald.

WF: Die German Wrestling Promotion hat Dich inzwischen angekündigt und die Fans freuen sich, Dich zu sehen. Wie würdest Du Deinen Stil bezeichnen?

DS: Ich bin der Apollo Creed des Pro Wrestling. Ich bringe Realität in den Sport mit meinem Hintergrund genauso wie meinem Verhalten. Ich lasse meinen Worten Taten folgen.

WF: Du warst auch Teil der CZW – Wie stehst Du zu Hardcore / Ultraviolant Wrestling?

DS: Es gibt viele meiner Brüder die Death Match Wrestler sind und ich habe den größten Respekt dieser Welt vor ihnen.

WF: Viele sehen RoH als großartige Wrestling Promotion, warum denkst Du, schafft es RoH nicht, aus dem Schatten der WWE zu treten? Das Wrestling ist 1A – fehlt das Entertainment? Für viele Indyfans ist RoH die wohl beste WRESTLING Promotion?!

DS: ROH ist sein eigenes Ding. Es ist fantsatisch und das seit einiger Zeit. Ich denke sie haben eine großartige Sache am laufen und hoffe das es erfolgreich bleibt.

WF: Danke für Deine Zeit David, hast Du noch einige Worte für Deine Deutschen Fans?

DS: Ich danke Euch und freue mich auf mehr. Folgt mir in den sozialen Medien
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