Axel Dieter Jr. im WrestlingFever Interview (10.11.2010)

axeldieterjrAxel Dieter Jr. gehört zu den wohl telentiertesten Nachwuchswrestlern, der über Umwege trotzdem zum Pro Wrestling kam, auch wenn sein Vater eine wahre Legende des Catch ist! Der heute 20 jährige stellte sich am 09.10.2010 den Fragen von WrestlingFever.de und überrascht mit zurückhaltenden aber sehr professionellen Aussagen.

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WF: Hallo Marcel, schön dass Du Dir Zeit für WrestlingFever.de genommen hast! Wir hoffen es geht Dir gut?

Axel: Hallo Markus, danke mir geht’s gut und ich freu mich aufs Interview.

WF: Sicherlich hast Du Dir Deinen Ringnamen zu Ehren Deines Vaters zugelegt. Fans der heutigen zeit kennen den berühmten Axel Dieter nicht unbedingt, erzähl uns bitte kurz, wer Axel Dieter denn war…

Axel: Mein Vater war 33 Jahre lang im Pro Wrestling aktiv und hat rund um den Globus gekämpft, dabei natürlich auch gegen viele große Namen der Vergangenheit gekämpft, unter anderem Bret Hart, Vader, Jim Neidhart, Dynamite Kid. Er trägt den Titel des erfolgreichsten deutschen Profi Ringers nach dem 2. Weltkrieg und trainiert noch heute, mit 76 Jahren, jeden Tag. Mein Vater hat in seinem Leben schon immer eine Priorität, eine Sache die grundsätzlich über allem steht was zum Beispiel seine 5 Ehen erklärt. Diese Sache ist der Profi Ringkampf, so würde Er es sagen. Er kann jetzt schon auf ein tolles Leben zurückblicken, auch wenn er im Leben noch viel vor sich hat, kann er sagen das er sich alle seine Träume, allein durch den Ringkampf verwirklichen konnte und wenn mich jemand fragen würde was ich erreichen willl, dann würde ich genau das wollen, alle meine Träume allein durch meine Leidenschaft zu verwirklichen. Das ist einer der Gründe warum ich allen Respekt der Welt für meinen Vater habe.

WF: Wie nahe lag es denn für Dich selbst einmal in den Ring zu steigen und wann hast Du die Liebe zum Wrestling für Dich entdeckt?

Axel: Es lag natürlich schon immer sehr nah, ich selber habe im Alter von 4 oder 5 Jahren schon die alten Tapes von meinem Vater angeschaut, mein damaliger Held aus „dem Fernsehen“, war natürlich Hulk Hogan und wann immer ich irgendwie an Wrestling Videos kam oder im Fernsehen was lief, schaute ich Wrestling. Das war irgendwie schon immer selbstverständlich. Absolute Highlights, waren als für mich als Kind wenn mein Vater mich auf Events mit in den Garderobe genommen hat und ich mit allen aktiven reden durfte. Und zum wirklichen Wrestling Training kam es Jahre später auf sportlich Umwegen. Das war schon immer das was ich machen wollte, natürlich auch durch meinen Vater. Deswegen bewundere ich Leute umso mehr, die ohne Wrestlerischen Hintergrund in der Familie oder sonst wo, diesen Sport lieben. Es gibt kein Gefühl was damit zu vergleichen ist im Ring zu stehen, ich stand so lange als Kind bei den Events und hab mir vorgestellt das ich auch irgendwann da drin stehen werde und auch wenn das ein Kindertraum war, ist es ja nun doch so gekommen, dafür bin ich dankbar und das ist es was ich tun werde, so lange es geht.

WF: Du steigst inzwischen seit ca. 2008 als Profi in den Ring, bist gerade mal 20 Jahre alt und trainierst aber bereits schon viel länger – so habe ich gelesen, dass du bereits schon mit 13 (?) angefangen hast zu trainieren?!

Axel: Ich hab mit 9 Jahren angefangen zu Boxen, das machte ich bis ich 14 war. Boxen war eine tolle Sache ich konnte unter anderem Nord Deutscher Meister werden, allerdings gab es mir nicht wirklich das was ich gerne machen wollte. Ich hab schon immer gerne gerungen. Mein Vater zeigte mir einige Amateur Ringer Griffe und wir trainierten regelmäßig. Mit 15 trat ich in einen Amateur Ringer Verein bei und trainierte dort 2 1/2 Jahre bis ich das erste mal am Pro Wrestling Training bei Ecki Eckstein teilnehmen durfte. Ich bin Ecki sehr dankbar dafür, das ich einige Monate bei ihm trainieren konnte. Irgendwann hatte ich Pläne nach Hamburg zu ziehen und besuchte den Nordisch Fightclub von Karsten Kretschmer und trainierte ein weiteres Jahr und hatte dann mein Debüt gegen Da Mack im NFC. Natürlich zeigte mir auch mein Vater immer wieder, neue Griffe und Techniken. Das Training war sehr hart, gerade der Anfang ist natürlich schwer, weil einfach Körperteile belastet werden, die nicht unbedingt von Natur aus so trainiert sind das sie diese Stürze und Schläge, ohne Schaden überstehen. Unter anderem Nacken und Rücken müssen stark trainiert werden. Auch beim Training im Gym habe ich so sehr viel vor mir, aber ich arbeite und ich komme weiter.

WF: Wirst Du denn mit Deinem legendären Vater verglichen, gibt es evtl. Gemeinsamkeiten?

Axel: Da gibt es sicherlich einiges. Natürlich ist die Liebe zum Wrestling unsere größte Gemeinsamkeit. Das ist auch etwas was mich anspornt besser zu werden. Wie es zum Beispiel einer der besten Wrestler aus Europa, Michael Kovac sagt : Wrestling ist ein Lebensstil. So ist es und deswegen zieht sich natürlich diese riesen Gemeinsamkeit durch unser beider Leben. Mein Vater ist unheimlich ehrgeizig, natürlich gibt es immer Menschen die sagen das man sowas wie Wrestling später nicht machen wird. Wrestler? Das schaffst du eh nicht. Deswegen würde ich sagen das ich auch den Ehrgeiz von meinem Vater hab, auch wenn ich natürlich noch ganz am Anfang bin und noch sehr viel Arbeit vor mir habe. Und die dünnen Oberschenkel sind auch eine Gemeinsamkeit 😉

WF: Gab es Vorteile, das Dein Vater eben so eine Ringgröße war und wie geht man damit um, immer mit seinem Vater verglichen, konfrontiert zu werden?

Axel: Na klar, das hat mich am Anfang auch sehr beschäftigt. Meine Zielsetzung ist nicht „besser“ als mein Vater zu werden, ich denke das geht auch nicht. Ich werde in einer anderen Zeit des Wrestlings, eine andere Karriere haben, auch wenn ich mir einige Dinge zurückwünschen würde, die im damaligen Geschäft waren. Ich bin unheimlich stolz auf meinen Vater, aber ich bin auch ein eigenständiger Mensch der einen eigenen Stil und natürlich auch eigene Ansichten hat, ich bin kein Axel Dieter 2. Ich bin Axel Dieter Jr, der gerne in die Fußstapfen seines Vaters treten möchte, mit seinem eigenen Stil. Und das ist mir über die letzen 2 1/2 Jahre ganz gut gelungen. Wenn man mich mit meinem Vater vergleicht freut es mir natürlich trotzdem sehr und ich bin sehr stolz den Namen meines Vater weiter tragen zu dürfen.

WF: Inzwischen, das hat mir Karsten Kretschmer (Anm: Axel Dieters Trainer) bestätigt, fungierst Du bereits als Co Trainer! Vor einigen Jahren hattest Du auch Deine Dispute mit den Ordnungshütern etc. Wie sehr geniesst Du das Vertrauen Deines Trainers?

Axel: Ja ich trainiere die Kids im Amateur Ringen, was mir viel Spaß macht, weile super ist zu sehen wie stark manche Kinds sportlich schon sind. Ausserdem gibt es leider immer weniger Amateur Ringer Vereine. Das Ringen ist ein super Training für die Kids, von denen viele auch nach einiger Zeit in die nächst höhere Gruppe aufsteigen, wo dann von Karsten eben auch erste Pro Wrestling Techniken beigebracht werden. Außerdem ist es gut auch das eigene Griffrepertoire immer wieder aufzufrischen. Die Kids verfolgen natürlich auch alle die Events, müssen aber erstmal alles von der Picke auf lernen. Haha, an Dispute mit Ordnungshütern kann ich mich jetzt gar nicht errinern, das müssen ganz üble Gerüchte über meine Person sein 😉

WF: Ist es wahr, dass Dein Vater auch mal den NFC besucht und Karsten heute noch Tipps gibt, die dann auch befolgt werden?

Axel: Mein Vater kommt ab und zu zu den Veranstaltungen und schaut sich an was die „neuen“ so machen. Gerne tritt er auch noch an den Ring und gibt Tipps und Verbesserungsvorschläge, damit geizt er nicht. Er hat mir viel über Geschichte des Ringkampfes, über alte Legenden und Erinnerungen. Für ihn ist es natürlich auch toll immer mal wieder bei Events dabei zu sein und sich mit den Kollegen und älteren Fans oder Wrestling Schüler zu unterhalten. Wenn man so lange in Ringen auf der ganzen Welt gestanden hat kann man davon nie wieder los lassen, Wrestling sit wie eine Droge. Aber eine sehr schöne 😉

WF: Welchen Unterschied siehst Du zwischen Karsten Kretschmers und Christian Ecksteins Training – beide trainierten Dich, beide sind völlig unterschiedliche Typen, nicht nur im Ring – auch menschlich…

Axel: Beide haben einen harten Trainingsstil, beide haben ja auch noch viel von der älteren Schule mitbekommen und beide sind gute Wrestler. Unterschiede sind schwer zu sagen, da ich das Training bei beiden sehr genossen habe und aufjedenfall bei beiden viel gelernt habe, allerdings auch einstecken durfte, was einfach dazugehört wenn man in den Ring will. Menschlich hatte ich mehr mit Karsten zutun als mit Ecki. Ebend weil er mir gerade am Anfang viel geholfen hat im Ring und auch im privaten. Aber sowieso möchte ich noch bei viel mehr Wrestlern trainieren, man kann nicht auslernen, vor allem nicht im Wrestling.

WF: Bevor Du aktiv in den Ring gestiegen bist, sah man Dich auch als Ringrichter. War dies Dein Einstieg in das Prowrestling und wer bildete Dich aus?

Axel: Ich durfte bei ein paar Kämpfen als Ringrichter dabei sein, das ermöglichte mir Ecki Eckstein. Das war natürlich für mich damals der Oberhammer, Ecki war dort sehr fair zu mir und gab mir die Möglichkeit mit absoluten Veteranen im Ring zu stehen und ich bekam sogar einen Lohn von ihm, woran ich zuerst gar nicht gedacht habe. Deswegen möchte ich natürlich die Zeit im Training mit Ecki nicht missen. Zu der Zeit schaute auch Leon van Gasteren mal vorbei und trainierte mit, das war einfach eine Sache die ich gar nicht so wirklich realisiert habe beim ersten Training. Man sieht diese Leute als Kind, Jahre lang bei der Parade und im Kampf im Ring stehen und aufeinmal steht man selbst mit ihnen im Ring, es war eine tolle Erfahrung. Schon dort konnte ich einen Einblick ins Wrestling erleben und auch das war eine super Erfahrung.

WF: Du hast neben Deutschland auch in Ländern wie Dänemark gewrestlet. Gibt es Länder, in denen Du zu gerne mal wrestlen möchtest, Traumgegner oder auch Ligen?!

Axel: Na da gibt’s einige, ich möchte so viel Länder wie möglich bereisen. Erstmal will ich unbedingt nach England, ich bin ein riesen Fan vom britischen Wrestling Stil. Natürlich sind Länder wie Japan und Amerika einfach ein Traum den sich, ich denke mal, jeder Wrestler erfüllen will. Traumgegner gibt’s natürlich auch viele, Kurt Angle zum Beispiel, ist meiner Meinung nach immer noch einfach fantastisch. Ich hab allen Respekt der Welt für den Mann und hab sehr viele seiner Matches gesehen. Aber es gibt natürlich auch viele super Wrestler in Europa gegen die ich noch nie im Ring stand, wie z.B. Michael Kovac, Robbie Brookside, und viele mehr. Aber ich hoffe das ich so schnell wie möglich mit solchen Leuten im Ring stehen kann, nirgendwo lernt man besser als im Kampf.

WF: Da Du bereits einige Jahre dabei bist, kannst Du sicherlich eine interessante, lustige Roadstory erzählen?

Axel: Da gibt’s einige, die meisten davon kann ich kaum hier reinschreiben, aber ich erinnere mich an ein Event in Flensburg wo Karsten Kretschmer gegen Damon Brix antrat. Das Match war im Main Event und viele sahen sich den Kampf von der Garderobe aus an. Die Veranstaltung war in einem kleinen Club, die Decke war sehr niedrig, man konnte kaum ausgestreckt auf de zweiten Seil stehen. Aufjedenfall hämmerte Brix, Kretschmer mit einem Bodyslam zu Boden und sprang in die Luft für einen Leg Drop. Schon bevor er sprang sah man das der Ring gebrochen war und ein gutes drittel im Ring nicht mehr zu betreten war, weil eine große Kuhle im Ring war. Zudem riss Brix aus Versehen eine Leuchtstoffröhren Verkleidung von der Decke ab, da er so hoch sprang. Die Plastikverkleidung mit viel Staub und Schrauben donnert zusammen mit Brix auf Karsten und der Ring bog gefährlich durch. Der Kampf ging ohne größere Verletzungen vorüber aber die Decke und der Ring waren schwer lädiert.

WF: Mit „Da Mack“ hast Du Dir schon einige Schlachten geliefert, meist jedoch tretet ihr inzwischen als Team auf. Wie gefällt Dir die neue GSW und wrestlest Du lieber im Team oder als Singleswrestler?

Axel: Die GSW ist eine super Promotion, in die jeder sehr viel Hoffnung und Mühe steckt und ich und Mack sind sehr froh, in dieser Promotion kämpfen zu können. „GSW Courage“ ist meiner Meinung nach schon ein guter Schritt in die richtige Richtung und ein starkes Produkt. Ich finde das es sehr wichtig ist, Wrestling erstmal überhaupt wieder wirklich ins Gespräch zu bringen, immerhin ist so, ein deutsches Wrestling Produkt, regelmäßig für jeden im Internet verfügbar und überall auf der Welt zu sehen. Allgemein finde ich das es zu viele Promotions gibt, die unprofessionell veranstalten, schlecht ausgebildete Wrestler in den Ring stellt und damit verbrannte Erde weiter verbrennen. Deswegen ist es gut das neben ein paar anderen Promotions, auch die GSW so professionell veranstaltet. Mack und ich sind im Team perfekt aufeinander abgestimmt, wir haben im Team eine super Chemie und unsere Stile ergänzen sich sehr gut. Ich kenne ihn seitdem ich beim NFC trainiere, stand gegen ihn das erste mal im Ring und habe einige Tag Team Kämpfe mit ihm hinter mir. Er ist der einzige, bei dem ich weiß das er, das ganze genau so liebt wie ich und der diesen einen Traum hat, alles stehen und liegen zu lassen und einfach nur noch zu wrestlen und von Ort zu Ort zu reisen, wenn sich eine Chance ergeben würde. Denn ich denke das ist das Ziel, nicht unbedingt in Amerika Mainstream wrestlen, obwohl das natürlich klasse wäre. Ich denke das Ziel ist es einfach, irgendwann sehr gut davon leben zu können und ich beneide jeden Wrestler der Welt, der das kann.

WF: Gibt es etwas, was Du gerne einmal im Ring probieren möchtest? Evtl. ein best. Gimmick Match oder ähnliches?

Axel: Ehrlich gesagt bin ich ein großer Fan vom Oldschool Catch. Ich schaue natürlich auch Indy Wrestling, aber gerade alte CWA Aufnahmen, World of Sports oder Japanische Tapes schaue ich gern. Ich finde, man sollte erstmal ein wirklich, wirklich gutes Singles Match abliefern können bevor man Ladder, Table, Cage oder sonst für Matches macht. Einen Stuhl über den Schädel hauen kann jeder, aber ein sehr gutes 20 Minuten Single Match abliefern, sollte man können bevor man sich mit solchen Sachen beschäftigt. Wenn es zu einem Gimmick Match kommt, ist das so. Ich bin nichtmal ganz 3 Jahre dabei, habe noch viel zu lernen und mach mir über Gimmick Matches erstmal keine Gedanken und versuche in jedem Match alles zu geben.

WF: Neben dem Wrestling gibt es sicherlich andere Sportarten, die Dir liegen wie eben das Boxen! Wie sieht es mit MMA aus? Verfolgst Du die UFC, hast Du Favoriten?

Axel: Ich verfolge natürlich alles so ein bisschen, von Boxen bis MMA. Ich interessiere mich sehr für Shoot Wrestling und Grappling allgemein. Von UFC bekomme ich immer mal wieder was mit, schaue auch gerne bei dem einen oder anderen Kampf rein. Ich persönlich favorisiere natürlich die ehemaligen (Amateur) Wrestler wie Tito Ortiz oder Randy Couture. Die Ortiz Shamrock Fehde z.B. fand ich recht interessant. Ansonsten sind natürlich super Athleten dabei, Wanderlei Silva, GSP und Co. Aber ich persönlich, schaue doch lieber Wrestling 😉

WF: Inzwischen bist Du schon gegen viele Größen der Euroszene angetreten wie beispielsweise Steve Douglas, Karsten Kretschmer u.v.m. Hast Du schon so was wie ein oder mehrere Lieblingsmatch(es)?

Axel: Ehrlich gesagt habe ich kein Match bei dem ich wirklich sagen kann, das ich zufrieden damit bin, weil es immer wieder Bewegungen, Aktionen oder sonst irgendwas gibt was aufjedenfall verbesserungswürdig ist und wenn mal das Match kommen sollte wo ich wirklich sage, damit bin ich zufrieden, dann dauert es noch eine Weile. Denn wie gesagt ich hab noch viel zu lernen, denke das ich mich auf einem ganz guten Weg befinde und den einfach so gut wie möglich weiter gehen möchte. Man kann es nicht jedem recht machen, auf manch einen wirkt man anscheinend anders als auf Leute die man kennt. Ich hatte das Glück bisher mit einigen sehr guten Wrestlern im Ring stehen zu dürfen und hoffe das noch viele dazu kommen und ich noch viel lernen kann. Es sind einfach so viele kleine wichtige Sachen die einen Kampf wirklich gut machen und mir selbst konnte ich bisher nicht ehrlich sagen das mir bei diesem oder diesem Kampf alles gefallen hat. Aber ich hab ja auch noch ein bisschen Zeit

WF: Sicherlich verfolgst Du TNA und/oder WWE – Welches ist für Dich aktuell das bessere Produkt und gibt es auch hier Favoriten Deinerseits?

Axel:Ehrlich gesagt schaue ich kein WWE mehr und bekomme nur am Rande einiges mit. Ich habe in Zeiten der Attitude Ära viel geschaut, allerdings ist es nunmal so das die ganze Sache immer mehr ein Produkt für Kinder wird. TNA schaue ich persönlich lieber, weil ich wrestlerisch die Shows einfach ansprechender finde. Allgemein finde ich das TNA riesige Talente hat. Ich finde AJ Styles z.B. ist einer der besten Allrounder, Alex Shelly und Chris Sabin eins ( wenn nicht „das“) der besten Tag Teams der Welt, Kurt Angle den für mich immer noch besten Wrestler. Ich hatte die Ehre ihn einmal bei der TNA in Hannover zu treffen, was für mich eine tolle Erfahrung war. Ich fand Kurt Angle schon immer sehr unterhaltsam, egal ob Heel oder Face, wrestlerisch sowieso einsame Spitzenklasse und obwohl ich nicht lang mit ihm gesprochen habe, wette ich das er ein Wrestling Genie ist! Allgemein hat TNA natürlich noch viel mehr Talent und ich bin gespannt wie sich die Promotion über die Jahre entwickelt.

WF: Möchtest Du noch einige Worte an die Fans, Leser loswerden?

Axel: Wrestlingfans, supportet weiter Wrestling, besucht die Shows und habt Spaß daran und wir sehen uns beim nächsten Event

WF: Wir danken Dir für dieses Interview!

Axel: Danke

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