Big van Walter im WrestlingFever.de Interview (26.01.2008)

Wenn man an „Big Van Walter“ denkt, so denkt man automatisch an einen grossen Kerl, der jung und aufstrebend ist. Walter Hahn, der Mann hinter dem Gimmick, ist gerade einmal 20 Jahre alt und auf dem Besten Weg, ein erfolgreicher Profiwrestler zu werden. Das österreichische Nachwuchstalent stand uns am 26.01.2008 für ein exklusives Interview zu Verfügung.

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WF: Walter, ich finde es schön, dass Du dir Zeit für WrestlingFever genommen hast. Die erste Frage richtet sich natürlich nach Deinem Wohlbefinden, du warst die letzten Monate ganz schön unterwegs?!

Big van Walter: Die Zeit nehm ich mir gerne. Um auf Deine Frage zurückzukommen: Mir gehts eigentlich blendend ich habe im letzten Jahr viel gesehen, viele neue Leute kennen gelernt und auch einiges an Erfahrung sammeln können.

WF: Wenn Du schon davon sprichst, mit 20 Jahren bist Du ein sehr junger Pro-Wrestler, der sich in knapp 2,5 Jahren in der Euroszene einen Namen gemacht hat. Du hast mit Michael Kovac auch einen sehr guten, angesehenen Lehrer. Michael ist auch weit über Österreich hinaus ein begehrter und bekannter Wrestler. Natürlich interessiert die Leser, wie gerade Du zu ihm, bzw. der Powerplexx Schule gekommen bist..

Big van Walter: Als ich mich im Frühjahr 2005 entschlossen habe einmal so ein Wrestlingtraining zu absolvieren, informierte ich mich über sämtliche Schulen in Österreich und da machte das Powerplexx für mich den seriösesten Eindruck. Den „Namen“ Michael Kovac hatte ich aus alten CWA Zeiten im Hinterkopf, also entschloss ich mich für ein Training bei ihm, wie man sieht, war es auch die richtige Entscheidung.

WF: Die CWA hat einen nicht unerheblichen Einfluss darauf gehabt, dass Du Pro-Wrestler wurdest…

Big van Walter: Ja absolut, durch die CWA kam ich zum ersten mal in Kontakt mit diesem Sport und war sofort begeistert. Danach verfolgte ich die WWF im TV, als kleiner Junge war ich direkt besessen davon, aber mit der Zeit schlief das ganze dann wieder ein. Irgendwann im Jahr 2004 glaube ich packte mich das Fieber wieder, 2005 besuchte ich dann meine erste Euroshow , RoE war das glaub ich. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon mit den Fussball aufgehört und ich wollte wieder einen Sport betreiben, doch um Wrestling auszuprobieren fehlte mir irgendwie die Motivation. Als mir dann einige Freunde gut zuredeten wagte ich den Schritt in den Ring.

WF: Wie wir wissen, mit Erfolg. Aber nochmals zum Fussball: Diesem Sport gingst Du ja über 10 Jahre nach. Dann jedoch, musstest Du Dich (schweren Herzens) von ihm trennen – willst Du uns davon erzählen?

Big van Walter: Klar, ich besetzte die Position des Tormann, es lief auch alles gut. Ich konnte einige Meisterschaften mit meiner Mannschaft gewinnen und wurde in den letzten 2 Jahren in die Niederösterreichische Landesauswahl einberufen. Irgendwann kam halt dann die Zeit wo man seine 9 Pflichtschuljahre absolviert hat und man sich nen Job suchen muss. Ich musste damals bis 17 Uhr arbeiten und das Training begann leider bereits um 18 Uhr, mein Arbeitsplatz war ca 30 km vom Verein entfernt und ohne Moped oder Auto war das ein Ding der Unmöglichkeit da rechtzeitig zu erscheinen. Ich versuchte irgendwie das ganze noch irgendwie durchzuziehen aber wenn man nur eine von 4 Trainingseinheiten pro Woche mitmachen kann, kann man eben nicht mehr auf dem selben Niveau mitspielen, wie die jenigen die 4 mal in der Woche anwesend waren und trainierten.

WF: Wie liess sich das Wrestlingtraining mit dem Beruf vereinigen und erlaube mir die Frage, was macht ein junger, aufstrebender Eurowrestler wie Du eigentlich hauptberuflich?

Big van Walter: Naja hauptberuflich kann man schwer dazu sagen, da ich 2007 ca. 5 Monate im Ausland verbracht habe. Ich arbeite zuhause im Familienbetrieb. Meine Familie betreibt eine Gärtnerei und ich kann nur sagen „Gott sei Dank“ steht meine Familie stets hinter mir, was mir auch ermöglichte im letzten Jahr viel unterwegs gewesen zu sein.

WF: Gab es von Deiner Familie keinerlei Vorbehalte, als Du ihnen offenbart hast, nun „Profiwrestler“ zu werden?

Big van Walter: Meine Eltern waren anfangs sehr skeptisch, aber mittlerweile trifft man auch meine Familie auf den Events in Österreich und sie haben mir nie Steine in den Weg gelegt – dafür bin ich ihnen mehr als dankbar!

WF: Also hast Du dann bei Michi Kovac trainiert. Wenn ich Deine junge Karriere betrachte, standst du aber relativ schnell im Ring…

Big van Walter: Ja, ich habe im November 2005 in der Schweiz debütiert, damals an der Seite von „Sigi the Swisstank“ gegen den „High Class Catch Club“.

WF: Und durftest Du gewinnen?

Big van Walter: Nein, ich bezog eher eine Menge Prügel von Hagen und Polak.

WF: Ist dass nicht immer so, dass man den „Rookies“ gerne mal eine Lektion erteilt? Vor kurzem durftest Du ja in einer Battle ebenfalls ein wenig „Respekt“ verteilen…

Big van Walter: Ich fands und finde es gut das ich von erfahreneren Jungs mal härter ran genommen werde, dadurch lernt man Respekt für den Sport und es kristalisieren sich diejenigen heraus, die mit ganzem Herzen dabei sind, aber auch die, die es nicht sind und schliesslich das Handtuch werfen werden.
Big van Walter

WF: Man muss als Profiwrestler nicht nur regelmässig trainieren, sondern auch lange Strecken, Flüge hinter sich bringen. Du warst beispielsweise schon in Japan. Lass uns mal drüber sprechen, bevor wir uns Europa widmen werden, ok?!

Big van Walter: Ja gerne!

WF: Japan ist nicht nur das Land der aufgehenden Sonne. Im Vorgespräch hast Du mir verraten, dass es Dir auch die japanische Küche angetan hat.

Big van Walter: Ja absolut, es ist zwar nicht alles mein Fall, aber die japanische Küche ist leicht und noch dazu verdammt gut!

WF: Wie auch der Stellenwert eines grünen Wrestlers Namens „Gha-cha-ping“ (Siehe Beitragsfoto)?

Big van Walter: Der grüne Kollege von mir! JA, dieses Gimmick würde jedem hier zulande total verrückt vorkommen und auch ich muss sagen das ich meine Bedenken hatte als ich mich das erste mal im grünen Anzug sah, aber als ich dann das erste mal damit antrat und gute Reaktionen bekam waren diese Bedenken auch gleich wieder verschwunden. So ein Gimmick war absolut neu für mich aber es hat mir irrsinnig Spass gemacht mich auf diese Art und Weise zu präsentieren. Gha cha Ping ist in Japan so bekannt wie bei uns Mickey Mouse. Im Endeffekt denke ich, das ich gerade dadurch vom Publikum besser aufgenommen wurde.

WF: Hatte Dein Gimmick auch einen Charakter oder war es „nur“ der grüne Anzug und die Haare?!

Big van Walter: „Gha-cha-ping“ ist ursprünglich eine Trickfigur einer japanischen Serie, in der er sich in jeglichen Sportarten beweist, von Skispringen über Bergsteigen bis hin zum Tauchen und diesmal versuchte er sich im Pro Wrestling was gerade bei den Kindern sehr gut ankam.

WF: In Japan hat das Wrestling und der Pro-Wrestler einen hohen Stellenwert. Du durftest über 3 Monate für Zero 1 Max antreten und hast kaum Matches verloren. Erzähle uns doch bitte über diese Zeit und auch über die kulturellen Erlebnisse Deinerseits…

Big van Walter: Also ich wurde von der EWA und Chris „Bambikiller“ Raaber nach Japan vermittelt, eigentlich nur, um 3 Monate im Dojo von Japan zu trainieren, als sie dann jedoch diese Gimmick Idee hatten, setzten sie mich auch in ihren Shows ein. Ich hatte also die Chance, bei Riki Choshu im Dojo zu trainieren und noch dazu 8-10 kämpfe im Monat für zero 1 max zu absolvieren. Anfangs war es etwas schwer sich an das Land zu gewöhnen alles war so klein 😉 und es kam mir alles ziemlich hektisch vor ABER ich wurde von anfang an von meinen Mitbewohnern, den anderen & dem Office sehr gut behandelt. Es war alles sehr sehr professionel. Ich trainierte jeden Tag im Dojo mit den anderen „young boys“ und wurde da von Tatsuhito Takaiwa und Riki Choshu trainiert.

Das Training im Dojo war verdammt hart aber ich bin dankbar für jede Sekunde in der mir „der Arsch aufgerissen“ wurde. Zu meinen Kämpfen kann ich nur sagen das ich jeden einzelnen genossen habe, die ersten male war es etwas schwer sich an das japanische Publikum zu gewöhnen aber ich halte es für das beste, sehr respektvoll und dankbar! Im Endeffekt kann ich mich nur bei allen Verantwortlichen bedanken, die mir ermöglicht haben diese erfahrungen zu sammeln und auch denjenigen möchte ich danken die mich diese 3 monate mein Leben lang nicht vergessen lassen werden.

WF: Das klingt wirklich nach einem unbeschreiblichem Erlebnis. Du musst mit 1.93 Metern eigentlich immer grösser als die Menschen in Japan gewesen sein, denn wir wissen, dass dieses Volk eigentlich eher etwas „kleiner“ ist. Wie wurdest Du bei den Shows von den Kindern angenommen?

Big van Walter: Naja ich muss schon sagen, dass ich mit meiner Statur und den grünen Haaren in der U-Bahn beispielsweise schon sehr heraus stach. Von den kindern bekam ich eigentlich immer gute Reaktionen und es hat mir immer sehr grosse Freude bereitet, wenn ich von manchen Kids mit ghachaping Stofftieren oder Schlüsselanhängern beschenkt wurde.

WF: Also verkörperst Du lieber die Babyfacerolle?

Big van Walter: Ich würde mal behaupten, das ich von Natur aus ein freundlicher Geselle bin 🙂

WF: Denkst Du nicht, dass man mit einer Heelrolle mehr Publikumsreaktionen erhalten kann? Viele sagen ja, das man als „Face“ schnell keine Ideen mehr hat…

Big van Walter: Naja das sehe ich nicht so, ich denke das ist von Typ zu Typ verschieden.

WF: Also lieber Face?!

Big van Walter: Ja!

WF: Gehen wir mal von Japan nach Afrika. Das klingt nach einer stressigen Tour durch ein heisses Land – oder?

Big van Walter: Anfang dieses Jahres war ich auf Tour auf „La Reunion“, eine Insel im indischen Ozean (neben Madagaskar), die zu Frankreich gehört, als stressig möchte ich diese Tour nicht bezeichnen da wir viel Freizeit hatten um auch die Sehenswürdigkeiten dieses Landes zu besichtigen. Wir hatten 5 veranstaltungen und die Halle war immer mit mind. 2000 Zusehern gefüllt. Ich habe diese Tour sehr genossen und hoffe wiedermal die Chance zu erhalten.
Walter, Rainer Ringer & Markus E.

WF: RoE war nicht unmassgeblich an deiner aktiven Karriere beteildigt. Was verbindest Du mit RoE und auch mit dem baldigen Ende, dass uns im April 2008 mit der letztem Event erwarten wird?

Big van Walter: Aus österreichischer Sicht war RoE immer das Produkt, das sich am meisten von den anderen unterschied. RoE hat mich als erste Liga oft und gut eingesetzt, allgemein ist RoE eine Promotion die immer jungen Talenten eine Plattform gab sich zu präsentieren. Marc Landauer hat jetzt den Entschluss gefasst sich aus dem Wrestling zurück zu ziehen und ich hoffe er wird dies mit einer guten Veranstaltung tun.

WF: Du wurdest desöfteren als „Otto Wanz Jr.“ betitelt – Das geht doch runter wie Honig, wenn man bedenkt, dass Du noch nicht lange dabei bist – oder?

Big van Walter: Klar ist es besondere Ehre mit ihm verglichen, bzw. so bezeichnet zu werden. Dennoch ist Otto jetzt nicht mein direktes Vorbild, wenn er es aber wäre, hätte ich sehr grosse Fussstapfen zu füllen, da Otto die absolute Catchlegende in Österreich ist. Ich habe Otto Wanz beim letzten wwe event in wien 2007 getroffen, ein klein wenig Smalltalk wurde geführt, also nicht so viel geredet um über eine Person urteilen zu können.

WF: Da stellt sich natürlich die Frage nach Deinen persönlichen Vorbildern…

Big van Walter: Ich habe mich nicht auf ein Idol fest gelegt, aber ich bin ein Riesenfan von Wrestlern Terry Gordy, Stan Hansen, Big van Vader, Scott Norton, Dr. Death Steve Williams und Kensuke Sasaki.

WF: Solltest Du gesund bleiben (was wir Dir natürlich wünschen), so hast Du bestimmt auch Ziele, die Du mal im Sport erreichen möchtest. Ich frage jetzt mal nicht nach WWE oder TNA, da es Dir die Euroszene angetan hat…

Big van Walter: Hmmm… gute Frage, mein grösstes Ziel ist es eigenlich diesen Sport so lange wie möglich erfolgreich zu betreiben und eines Tages mir einen guten Unterhalt damit zu verdienen.

WF: Die Euroszene erfreut sich bekanntermassen immer grösserer Beliebtheit. Wie erklärst Du Dir das?

Big van Walter: Ich glaube das der WWE Boom im deutschsprachigen Raum einiges dazu beiträgt, das auch wieder mehr Fans die Eurowrestling Events besuchen, und dadurch die Nachfrage fürs Wrestling steigt. Auch bin ich der Meinung, dass (wenn einer einmal einen Euroevent besucht hat) man auch gerne wieder kommt. Einer der grossen Vorteile beim Eurowrestling ist, das die Fans die Gelegenheit haben, näher an die Aktiven ran zu kommen. Natürlich spricht es auch für uns, das die Eintrittspreise wesentlich niedriger sind, was bedeutet das sich auch mal eine Familie einen Besuch eines unserer Wrestling Events ohne „Bauchweh“ leisten kann. Ich habe schon einige DVD`s aus den Jahren geschaut, in denen ich noch nichts mit dem Eurowrestling zu tun hatte und ich muss sagen, das sich die Qualität der Veranstaltungen um einiges verbessert hat.

Es gibt in Europa (und da spreche ich nur vom Festland) viele junge und gute Talente wie Bad Bones, Absolute Andy, Steve Douglas oder Chris Colen die man ohne Bedenken bei jeder Veranstaltung eisetzen kann. Dann haben wir noch die Top Profis wie Chris Raaber, Michael Kovac, Grizzly usw. die immer für Top Leistungen stehen.

WF: Auch sollte beachtet werden, dass es inzwischen regelmässige Veranstaltungen im deutschsprachigem Raum einiger diverser Ligen gibt..

Big van Walter: Ja absolut, wohlgemerkt das es regelmäßige Events von seriösen Ligen gibt wie zb. ewa, wxw, gsw, rwa, pwa, cwn um nur einige zu nennen.

WF: Wenn Du auf die letzten Jahre zurück blickst, so hattest Du sicherlich einige harte Kämpfe. Weisst Du noch, gegen wen Du einen Deiner härtesten Kampf bestreiten musstest?

Big van Walter: Ich hatte das Glück mit vielen sehr guten und etablierten Wrestlern im Ring zu stehen und es war immer auf neue eine tolle Erfahrung, doch zu meinen härtesten Gegnern zähle ich Headshrinker Alofa (in Wien, als ich gegen den Ringpfosten geprallt bin und mir 2 Zähne ausschlug) sowie Cannonball Grizzly (Bei der ewa „Night of the Gladiators“) und & Takeshi Rikioh (wXw).
Trainer Michael Kovac & Markus E.

WF: Wie steht du zu Hardcorewrestling, wie beispielsweise „Deathmatches“ etc.?

Big van Walter: Ich bin kein grosser Fan sog. „Deathmatches“ da sie (für mich) nicht mehr viel mit Wrestling zu tun haben.

WF: Bisher findet man von Dir nur eine MySpace Seite. Sicherlich hast Du bereits einige Fans und da ist die Frage zu einer offiziellen Homepage berechtigt…

Big van Walter: Um ehrlich zu sein hat mich persönlich noch niemand gefragt, ich finde myspace ist vorübergehend eine gute Plattform mich online zu präsentieren.

WF: In Deinem Leben gibt es neben dem Wrestling auch noch ein Leben neben „Big Van“. So hast Du einige Hobbys und „kochen“ gehört u.a. dazu. Welcher Freizeitbeschäftigung widmet sich aber Walter Hahn am liebsten?

Big van Walter: Ja das stimmt, wenn ich Gelegenheit dazu habe koche ich gerne für Freunde oder meine Familie, den Rest meiner Freizeit versuche ich viel Zeit mit meinen Freunden zu verbringen und im Sommer spiele ich 1 mal die Woche Fussball. Ansonsten bin ich ein grosser Fan von Filmen und Dokumentationen die vom 2. Weltkrieg und dem Nationalsozialismus handeln. Für mich ist Geschichte allgemein ein sehr interessantes Thema weshalb bei mir im TV die meiste Zeit der „Discovery Geschichte“ läuft.

WF: Dann gehst Du auch wählen?

Big van Walter: Ja klar, ich bin sozialdemokratisch! Jeder sollte das Recht nutzen zu wählen. In anderen Ländern wurde und wird immer noch Krieg geführt weil die Bevölkerungen sich das Recht auf eine eigene Meinung nicht nehmen lassen wollen, ich finde hierzulande schätzen das viele Menschen nicht, was ich sehr schade finde.

WF: Die Fans haben bei uns im Forum die Möglichkeit, den Wrestlern eine Frage zu stellen, die wir in Interviews einbinden. Die meisten Fragen wurden bereits schon bearbeitet, dennoch habe ich noch ein paar „besondere“. Beispielsweise will ein Fan wissen, warum Du einen „Irokesen-Haarschnitt“ trägst?

Big van Walter: Ich hatte mal eine böse Grippe, die sich damals auf meinen Haarwuchs auswirkte. Also versuchte ich eine optische Lösung zu finden. Die Lösung war mein „Irokese“, der mir so gut gefiel, dass ich ihn heute noch trage!

WF: Weiter geht es mit der Frage, gegen Du am liebsten einmal in den Ring steigen würdest, wenn sich die Möglichkeit ergeben würde?

Big van Walter: Es gibt hier einige Wrestler die ich nennen kann, wie bereits erwähnte, bin ich ein riesen Fan von Wrestlern wie Scott Norton, Kenta Kobashi und Kesuke Sasaki, gegen diese würde ich mir in einigen Jahren einen Kampf wünschen. Mein absolutes Traummatch wäre zur Zeit gegen Tatshuhito Takaiwa der mich in Japan trainiert hat.

WF: Auch wurde die Frage gestellt, wem Du denn den Durchbruch in Amerika wünschen würdest?

Big van Walter: Um ehrlich zu sein gönne ich es jedem, der den Sprung über den Teich schafft, jeder der regelmäßg in Staaten kämpft und aus Europa stammt, zeigt, das dass Wrestling in Europa nicht weg zu denken ist und nach wie vor gute Wrestler hervor bringt.

WF: Welches Match, dies ist dann auch meine letzte Frage, siehst Du denn als dein bisher „bestes“ an?

Big van Walter: Ich würde sagen da gibts 2, die bei mir gleich auf sind: 1. vs Headshrinker Alofa in Wien und 2. vs Bryan Danieslon bei der wXw, beide waren mit Sicherheit keine 5 sterne Matchse aber ich war danach zufrieden und konnte eine Menge lernen.

WF: Walter, WrestlingFever.de dankt Dir für dieses grossartige Interview!

Big van Walter: Ich bedanke mich meinerseits für Euer Interesse und wünsche alles gute für die Zukunft! Besucht bitte ewa-wrestling.com und www.myspace.com/bigvanwalter !

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