Michael Dante im WrestlingFever.de Interview (Deutsch, 21.12.2014)

WF: Danke für Deine Zusage zu diesem Interview, wir hoffen dir geht es gut?

MD: Gern geschehen. Ich bin ein wenig angeschlagen nach meinem Rippenbruch während der letzten UK Joined Event wXw / IPW Veranstaltung am 6. Dezember. Aber alles wird gut.

WF: Du stehst nun über 12 Jahre im Ring und hattest so machen Ringnamen, wie bist Du zu Deinen Ringnamen wie „Anthony Zeus gekommen – gibt es eine Geschichte zu diesem Namen?

MD: Ich war schon immer von der griechischen Mythologie fasziniert und alles was damit zusammenhängt. Dann habe ich mich für Zeus entschieden und benötigte nur noch einen guten Vornamen. So habe ich mich von A bis Z durchgearbeitet – Anthony Zeus. Ich war noch jung, haha…

WF: In Deutschland kennt man Dich hauptsächlich als Tag Team Wrestler, auch wenn Du als Singles Wrestler aktiv bist. Was liegt Dir mehr?

MD: Tag Team Wrestling. Das ist eine Herzensangelegenheit, zusammen mit Tommy alsw Sumerian Death Squad.

WF: Denkst Du das dir die Sumerian Death Squad bzgl. Deiner Karriere geholfen hat?

MD: Klar hat es uns nochmal einen zusätzlichen Schliff verliehen. Es war etwas neues, was wir unbedingt ausprobieren wollten, und somit allen zeigen was uns wirklich interessiert und antreibt.

WF: Wie gehst Du mit Kritik um?

MD: Etwas Kritik ist immer hilfreich um sich zu verbessern. Wenn Du nur kritisierst und nichts zurück gibst, bist Du für mich nicht zu gebrauchen.

WF: Wie steht es aktuell um die Szene in den Niederlanden, wie steht es um Michael Dante – ist ein Singles Run eine Option?

MD: Das Geschäft in Holland befindet sich im Wachstum. Du darfst nicht vergessen, dass wir sehr nüchtern lebende Menschen hier haben. Somit wird es nie abgehen wie etwa Kickboxing oder MMA. Aber es wächst. Jedoch wäre ein Singles Run für mich keine Option. Tag ist der Weg.

WF: In Deutschland kennt man Dich hauptsächlich von den wXw Shows. Hier gab es kürzlich einige Exklusivverträge – wie siehst Du das und ist das der richtige Weg in Europa Wrestler zu „binden“?

MD: Da es sich um die grösste Wrestling Company in Deutschland handelt, bin ich absolut damit einverstanden, dass wXw das Personal an sich binden möchte.

WF: Schaust Du Dir Deine Matches nochmals an?

MD: Manchmal, ja. Selbstkritik hilft Dir als Mensch und Wrestler zu reifen.

WF: Wann kam die Entscheidung „Wrestler“ zu werden und wer inspirierte dich dazu?

MD: Das war in der Grundschule, zusammen mit Tommy. Wahrscheinlich war es WCW was zu dem Zeitpunkt im Fernseher lief…

WF: Gibt es so was wie Vorbilder, Idole?

MD: Mein Vater ist mein hauptsächliches Vorbild. Er ist immer für mich da. Personenkult liegt mir fern, denn am Ende des Tages kochen alle nur mit Wasser.

WF: Welche Ziele hast Du Dir gesteckt, im Bezug auf die Wrestling Karriere?

MD: So viel wie nur möglich aktiv sein – so lange ich noch kann. Nach Japan zurück zu kehren und Sumerian Death dort etablieren.

WF: Nun bist Du nicht nur als Wrestler unterwegs sondern arbeitest auch als Promoter – wie kam es dazu und warum hast Du Dich dafür entschieden?

MD: Das mache ich nicht mehr. Wir haben das mal für PWH gemacht, bis unsere Terminkalender es nicht mehr zugelassen haben. Danach haben wir PWS ein wenig unterstützt, was aber genauso viel Zeit in Anspruch nahm. Tommy und ich betreiben zur Zeit unsere eigene Wrestlingschule.

WF: Du bist auch als Kommentator aktiv – ein Allround Talent? Was macht Dante außerhalb des Rings – Hobbys, Beruf etc.?

MD: Einmal alle Jubeljahre war ich als Kommentator tätig. Hauptberuflich bin ich IT Berater. Abgesehen vom Wrestling und meinem Beruf interessiert mich Gaming, Filme & TV Serien & workouts, obwohl das letztgenannte aufgrund meiner vergangenen und aktuellen Verletzungen ein wenig schwierig ist.

WF: Wir danken Dir für Deine Zeit!

MD: Sehr gerne. Frohe Festtage an alle!

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